Das sind die Film-Höhepunkte 2014

Neu im Kino

„Der Hobbit“ hat zum Jahresende 2013 die Kinokassen noch mal richtig klingeln lassen und die Bilanzen aufgebessert. Und schon wirft das Kinojahr 2014 seinen Schatten voraus. Mit einem Paket von Filmen aller Genres, die bei Filmfreunden für leuchtende Augen sorgen.

02.01.2014, 16:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das sind die Film-Höhepunkte 2014

Stromberg (Christoph Maria Herbst) und Jennifer (Milena Dreißig) sind ab 20. Februar in den deutschen Kinos zu sehen.

Ebenfalls am 16. Januar startet Steve McQueens „12 Years A Slave“, der als heißer Kandidat für die Oscars gilt.

Darren Aronofsky meldet sich ab dem 3. April mit „Noah“ zurück, einem Bibelstück, in dem Russell Crowe die Arche baut und der Sintflut trotzt.

Biblisch wird es auch in Ridley Scotts „Exodus“ (4. Dezember), der vom Auszug der Israeliten aus Ägypten erzählt. Mal sehen, wie die Teilung des Roten Meeres mit der Digitaltechnik von heute gelingt.

Ein großes Trickspektakel ist auch von Christopher Nolans „Interstellar“ (6. November) zu erwarten, wenn Wissenschaftler durch ein Wurmloch zur Grenze des Weltalls reisen.

Science-Fiction bleibt 2014 ein großes Thema im Kino. Am 29. Mai startet Doug Limans „Edge Of Tomorrow“: Tom Cruise steckt in einer Zeitschleife, verdammt zur Wiederholung eines Kampfauftrags. Und täglich grüßen die Aliens!

Die Wachowski-Geschwister („Matrix“) tummeln sich ebenfalls im All, in „Jupiter Ascending“ (ab 24. Juli) avanciert eine Durchschnittsfrau zur Herrin der Galaxis.

Jose Padilhas Remake von Paul Verhoevens „Robocop“ (6. Februar) könnte womöglich der überflüssigste Film des Jahres sein, abzuwarten bleibt, wie sich die Neufassung von „Godzilla“ schlägt, die am 15. Mai ins Kino kommt.

„Maze Runner“ (16. Oktober) spielt hinter einem mit Fallen gespickten Labyrinth und verspricht einen spannenden Versuchsaufbau wie in „Cube“.

Auf dem „Planet der Affen“ (14. August) läutet der Primatenführer Caesar die „Revolution“ ein, Menschen werden zur bedrohten Spezies.

Kein Jahr ohne Comic-Verfilmungen, noch immer ein Goldesel der Branche. In „Guardians Of The Galaxy“ schickt Marvel einen havarierten Astronauten ins All, der sich mit getürmten Häftlingen gegen einen Erzschurken verbündet (ab 28. August).

Die X-Men müssen nichts weniger als das Ende der Welt abwehren, der Weg dorthin führt zurück in der Zeit: „Zukunft ist Vergangenheit“ mit Michael Fassbender, Hugh Jackman und Halle Berry kommt am 22. Mai ins Kino.

Peter Parker tritt in „The Amazing Spider-Man 2“ gegen frische Bösewichte an (17. April), auch Captain America („The Return Of The First Avenger“, ab 27. März) schlägt sich mit einer neuen Terrortruppe herum.

Robert Rodriguez und Frank Miller laden im Sommer ins nachtschwarze Albtraum-Universum von „Sin City 2“, bevölkert von Josh Brolin, Mickey Rourke, Bruce Willis und Jessica Alba.

Düster und gewohnt brutal dürfte es auch in „300 – Rise Of An Empire“ zugehen, wenn Themistokles und die Griechen gegen die persische Flotte segeln.

Oliver Hirschbiegel bringt am 9. Januar die letzten Monate im Leben von Prinzessin „Diana“ (verkörpert von Naomi Watts) auf die Leinwand. In England erntete sein Film wütende Verrisse, vielleicht auch, weil er das Bild einer „Heiligen“ beschädigt: Diana sucht hier die Affäre mit einem pakistanischen Arzt, der als ihre wahre Liebe beschrieben wird.

Kotzbrocken Stromberg (Christoph Maria Herbst) lässt sein Schandmaul im Kino hören, wenn „Stromberg – Der Film“ am 20. Februar anläuft.

Doris Dörrie hat ihren Roman „Alles inklusive“ verfilmt (Kinostart: 6. März), Sönke Wortmann Charlotte Roches „Schoßgebete“, die Handlung von Matthias Schweighöfers „Vaterfreuden“ (ab 6. Februar) scheint vorhersehbar. Ob leicht, ob schwer, ob Erde oder Kosmos: 2014 könnte ein prickelndes Kinojahr werden.