Das sind die Klassik- und Kunst-Höhepunkte im März

Konzerthäuser und Museen

Die Stars geben sich im März die Klinke in die Hand in den Konzerthäusern, und auch die Museen in der Region starten mit großen neuen Ausstellungen ins Frühjahr. Dies sind die Tipps der Kulturredaktion für den März. Unter anderem gibt ein Gipfeltreffen zweier Stargeiger.

DORTMUND

, 02.03.2015 / Lesedauer: 3 min

Musik:

  • Zwei der populärsten Geiger der Welt, Anne-Sophie Mutter und David Garrett, treten innerhalb von zehn Tagen in Dortmund und Essen auf. Beide Konzerte gibt es nicht zum Schnäppchenpreis: Bei Anne-Sophie Mutter, die am 13.  März mit dem berühmten Concertgebouw Orkest unter Leitung von Andris Nelsons ins Konzerthaus Dortmund kommt, kosten die teuersten Karten 145 Euro; noch 1,50 Euro mehr nimmt David Garrett, der am 23. März in der Philharmonie Essen mit Pianist Julien Quentin drei Sonaten und ein Scherzo von Brahms spielt. Nach vielen Crossover-Shows darf man auf den klassischen Garrett gespannt sein.
  • Das Violinkonzert von Jubilar Sibelius spielt übrigens auch Lisa Batiashvili mit der Accademia Santa Cecilia Roma unter Leitung von Antonio Pappano am 6. März in der Philharmonie Essen.
  • Das Konzerthaus Dortmund feiert im März zum ersten Mal einen Jazzmusiker mit einer „Zeitinsel“. In vier Konzerten stellt sich Posaunist Nils Landgren vom 6. bis 8. März vor – sinfonisch, mit den Bochumer Symphonikern (7. 3.), mit Band (8.3., 18 Uhr), mit Sängerin (6. 3.) und für Kinder (8. 3., 11 Uhr). Da spielt Landgren Lindgren und verjazzt Melodien aus den Filmen der schwedischen Kinderbuch-Autorin.
  • Einen Film („Metropolis“) illustrieren auch die Dortmunder Philharmoniker am 11. März im Konzerthaus Dortmund.
  • Und noch ein Starpianist schaut vorbei: Ivo Pogorelich spielt am 12. März im Konzerthaus Dortmund Liszt, Schumann, Strawinsky und Brahms.
  • In der Philharmonie Essen ist der Abend von Klarinettistin Sabine Meyer und Sopranistin Juliane Banse am 5. März spannend. Mit Pianist Aleksandar Madzar präsentieren die berühmten Damen Werke für eine außergewöhnliche Besetzung.
  • Sowohl im Konzerthaus Dortmund als auch in der Philharmonie Essen ist das Orchestre de Paris unter Leitung von Paavo Järvi mit Pianistin Khatia Buniatishvili zu Gast. Am 20. März stehen das Klavierkonzert von Grieg und Tschaikowskys fünfte Sinfonie in Essen auf dem Programm, einen Tag später in Dortmund.

Knüller in den Museen:

  • Wie lebten unsere Vorfahren an der Ruhr vom 3. bis 11. Jahrhundert? Früher wussten die Wissenschaftler wenig über diese „dunklen Jahrhunderte“. Doch die Forschungsergebnisse der vergangenen 50 Jahre ermöglichen nun eine neue, spektakuläre Ausstellung des Ruhr Museums in Essen. Die Schau „Werdendes Ruhrgebiet“ wird vom 27. März bis 23. August auf Zollverein zu sehen sein.
  • Richtig groß wird auch die Ausstellung „Durch Nacht zum Licht?“ auf der Dortmunder Zeche Zollern. Vom 13.3. bis 18.10. geht es um die Geschichte der Arbeiterbewegung. Sogar der Gehrock von Karl Liebknecht gehört zu den 500 Exponaten.
  • Die Stadt Hamm fiebert derweil der Neueröffnung ihres Gustav-Lübcke-Museums entgegen. 5,1 Millionen Euro hat die umfassende Sanierung gekostet. Mit einem Tag der offenen Tür stellt sich das Haus am Sonntag, 8. März, ab 10.30 Uhr vor. Die Abteilung Altes Ägypten, für die das traditionsreiche Haus berühmt ist, wird allerdings erst am 30. August neu präsentiert.