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Das sind die neuen Wollknäuel im Dortmunder Zoo

Schaf-Nachwuchs

Fünf kleine Schäfchen - drei schwarze, ein braunes und ein weißes - sind in der Woche nach Ostern auf dem Bauernhof des Dortmunder Zoos zur Welt gekommen. Das teilte der Zoo jetzt mit. Es sind kleine Skudden - das ist eine der ältesten Hausschaf-Rassen. Wir zeigen die kleinen Wollknäuel.

BRÜNNINGHAUSEN

, 03.05.2017

Die Skudde (Ovis orientalis aries) ist nach Zoo-Infos eine mischwollige Landschaf-Rasse, die den nordischen kurzschwänzigen Heideschafen zugerechnet wird. Ihren Ursprung hat die Rasse in Ostpreußen und im Baltikum. Heute ist sie in ihrem angestammten Verbreitungsgebiet nicht mehr vorhanden. In ganz Deutschland soll es nur noch zwischen 1000 und 2000 reinrassige Skudden geben.

Nach einer Tragezeit von rund 150 Tagen bringt ein Skuddenweibchen ein oder zwei Lämmer zu Welt. Die Paarung ist an keine Jahreszeit gebunden.

Bis zu 60 Zentimeter groß

Die Skudde erreicht eine Schulterhöhe von gerade einmal 45 bis 60 Zentimetern und ein Gewicht von 25 bis 50 Kilogramm. Schafböcke sind dabei deutlich größer und schwerer als die Weibchen. Ihre Hörner sind schneckenförmig, die Schafdamen sind hörnerlos.

Was das Fressen anbelangt, sind die Skudden sehr genügsam, so der Zoo. Sie fressen neben Gräsern und Kräutern auch Disteln, Brennnesseln oder andere ähnliche Pflanzen. Auch Rinde und Laub werden keineswegs verschmäht. Im Winter werden Skudden meist mit Heu gefüttert.

Obwohl die Haltung der Skudden ganzjährig im Freien stattfinden kann, haben die Dortmunder Skudden einen Innenstall im Zoo-Bauernhof. Gemütlichkeit wird groß geschrieben.

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