Das steckt hinter dem Verein Kinder- und Jugendbelange

Fragen und Antworten

Wenn es nach dem Vereinsnamen geht, hört sich das Ganze ziemlich verstaubt und bürokratisch an. Verein für Kinder- und Jugendbelange im Stadtbezirk Aplerbeck - das muss man sich erst einmal merken. Wir zeigen, was Sie über den Verein wissen müssen.

APLERBECK

, 19.09.2016, 17:38 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit wann gibt es den Verein eigentlich schon?

Gegründet wurde der Verein für Kinder- und Jugendbelange im Stadtbezirk Aplerbeck, kurz Kijuga, im Jahr 2001, initiiert vom ehemaligen Bezirksbürgermeister Ernst Lahme.

Welche Idee steckte dahinter?

Die verschiedensten Vertreter aus dem Stadtbezirk Aplerbeck unter einen Hut zu bekommen und mit Hilfe von Spenden und Sponsoren Projekte für Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Außerdem sollten Projekte schneller umgesetzt werden und Dinge, die von der öffentlichen Hand nicht finanzier- und leistbar sind, von dem Verein übernommen werden.

Und wie hat sich die Idee entwickelt?

Sehr gut. Der Verein ist eine feste Größe im Stadtbezirk geworden und bekommt auch regelmäßige Unterstützung im Rahmen der Vereinsförderung von der Bezirksvertretung Aplerbeck und konnte in den letzten Jahren auf viele umgesetzte Projekte blicken.

Welche größeren Projekte hat der Verein schon umsetzen können?

Hervorzuheben sind sicherlich der Sport- und Freizeitpark an der Schweizer Allee, die Beachvolleyball-Anlage Am Oldendieck, die Mountainbike-Anlage an der Benediktinerstraße oder die Freizeit- und Spieleinrichtungen auf dem Tunnelpark. Zudem wurde eine Vielzahl von Spielgeräten an Schulen oder an Kindertagesstätten finanziert.

Gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Dortmund?

Seit dem Jahr 2008 besteht eine Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Dortmund. Wenn Projekte über den Verein für Kinder- und Jugendbelange realisiert worden sind, übernimmt das Jugendamt. Das macht dann die regelmäßige Kontrolle und betreut die Anlagen auch, so wie beispielsweise den Beachvolleyballplatz am Sport- und Freizeitzentrum, der nach Reparaturarbeiten nach den Sommerferien wieder geöffnet wurde. Auch mit den Schulen, Kitas und Freizeitstätten im Stadtbezirk gibt es eine intensive Zusammenarbeit.

Wie kann ich Mitglied werden?

Wer dem Verein beitreten und die Kinder- und Jugendarbeit unterstützen möchte (Jahresbeitrag 12 Euro), der kann sich per Mail an Ute Mais (umais@ute-mais.de) wenden oder auch die Vereinsmitglieder persönlich ansprechen. Gesucht werden aber nicht nur Mitglieder, sondern auch Anregungen und Ideen, um die Jugendarbeit im Stadtbezirk zu verbessern.