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Das war das Dortmunder Zoo-Jahr 2016

Tierische Bilanz

Ein Besucherplus, erfolgreiche Nachzuchten, bemerkenswerte Neuzugänge und der Beginn umfangreicher Baumaßnahmen – der Dortmunder Zoo blickt zufrieden auf das Jahr 2016 zurück. Dies ist die tierische Bilanz.

BRÜNNINGHAUSEN

19.01.2017
Das war das Dortmunder Zoo-Jahr 2016

Ein Felsenkänguru.

Fast eine halbe Million Menschen, genau 490.235, haben in 2016 den Zoo besucht.

Das sind:

  • rund 1000 mehr als 2015
  • rund 3000 mehr als 2014
  • rund 25.000 mehr als 2013

Dazu beigetragen hat die erstmalige durchgeführte Aktion „Zoo wie Du willst“ im Advent, bei der die Besucher ihren Eintrittspreis selbst bestimmen konnten. 17.475 Menschen nutzten in der sonst besucherärmsten Zeit des Jahres dieses Angebot. Ein entscheidender Faktor für die Besucherzahl ist das Wetter. Aufgrund von Stürmen im vergangenen Jahr musste der Zoo aus Sicherheitsgründen einige Tage geschlossen bleiben.

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Drei Löffelhunde

2016 war für den Zoo ein Jahr der großen Erfolge bei den kleinen Tieren. Zu den zoologischen Highlights zählten die Nachzuchterfolge bei Keilkopf-Glattstirnkaiman, Rotbrust-Krontaube, Seriema, Ringelschwanz-Felsenkänguru oder Oncilla.

Doch auch eine Geburt bei der seltenen Pferdeantilope sowie einer weiblichen Gaurs (Indisches Riesenrind) waren zu verzeichnen. Bemerkenswertester Neuzugang waren die drei Löffelhunde aus dem Opel-Zoo Kronberg. Ein Weißstorch aus Nordhorn kam zur Komplettierung eines Paares.

Aber Tiere haben auch den Zoo verlassen, wie zwei Orang-Utans, die in die USA umsiedelten. In den Kölner Zoo zog eine junge Trampeltier-Stute, nach Halle ein südamerikanischer Seebär. Nachzuchten von Steinkauz und Schleiereule wurden über den Naturschutzbund zur Wiederauswilderung gegeben.

Traurig war der Tod des weiblichen Flachlandtapirs Indira. Sie hatte mit über 23 Jahren ein hohes Tapiralter erreicht. Auch der letzte Waldhund hat das Zeitliche gesegnet.

Ein Jahr der Weichenstellung

2016 war zudem ein Jahr der Weichenstellung, steht doch in den nächsten Jahren ein umfangreiches, millionenschweres Bauprogramm an. Bereits in 2016 wurde mit dem Bau der begehbaren Ibis-Voliere begonnen. Der Zoo-Shop hat eröffnet, das neue Kassenhäuschen ist in Betrieb und die umgebaute Gastronomie am Eingang soll nach vielen Verzögerungen endlich folgen.