Das war das Jahr 2016 im Dortmunder Westen

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Wir blicken auf das Jahr 2016 zurück. In Dortmunds Stadtbezirken ist viel passiert - auch im Westen. Das Wichtigste haben wir noch mal zusammengefasst und in einer Bilderstrecke gesammelt.

DORTMUND

, 28.12.2016, 18:07 Uhr / Lesedauer: 1 min

Huckarde:

Im Februar fiel die Entscheidung, eine neue Solaranlage auf dem Deusenberg zu bauen. Seit Mai wird die Kokerei Hansa in eine Veranstaltungshalle umgebaut, und im November ging die Zeche Hansa mit einem neuen Computer-Museum einen Schritt ins digitale Zeitalter. Auch politisch hat Huckarde klare Kante gezeigt: im Mai demonstrierten Anwohner gegen Rechts.

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Das war das Jahr 2016 in Huckarde

Das war das Jahr 2016 in Huckarde
28.12.2016
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Das Foyer der Alten Schmiede in Huckarde zeigte sich zu Jahresbeginn im neuen Gewand. Ein neuer Tresen und neues Mobiliar wurden aufgestellt, die Wendeltreppe entfernt und durch eine breitere ersetzt. Schallschutzplatten sollen den Sound verbessern. Außerdem wurde der Notausgang vergrößert und die Schmiede erhielt eine neue Fluchttreppe.© Foto: Stephan Schütze
Nach zwei gescheiterten Versuchen planen Stadt und Entsorgung Dortmund GmbH (EDG) nun doch eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Deusenberg – zunächst ohne die Zustimmung der Bezirksvertretung Huckarde. Wanderweg und Bikestrecke sollen nicht unter dem Bau des Solarparks leiden. Die Vision: ein Energie- und Erholungsberg für Dortmund.© Foto: Stephan Schütze
Die Pläne der Stadt, eine neue Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Flüchtlinge in Huckarde zu bauen, überraschte die örtlichen Politiker. 1200 Asylsuchende sollten nördlich der ehemaligen Zeche Hansa an der Emscherallee unterkommen. Doch weil sich keine politische Mehrheit fand, ließ die Stadt das Vorhaben im Mai fallen.© Foto: Stephan Schütze
Das Café Lebensart eröffnete in der ehemaligen Waldschänke im Rahmer Wald. Der Umbau sollte schon im November abgeschlossen sein, doch das Gebäude hat einige Jahrzehnte auf dem Buckel – und hielt bei der Sanierung einige Überraschungen für Ina Oettinghaus parat.© Foto: Nils Heimann
Erstmals konnten Besucher einen Blick ins Innere des alten Salzlagers der Kokerei Hansa werfen. Seit drei Jahren laufen die Sanierungsarbeiten. Der Umbau soll 15 Mio. Euro kosten. Ziel ist, das historische Industriegebäude in eine Veranstaltungshalle für bis zu 1000 Besucher zu verwandeln.© Foto: Stephan Schütze
Ausnahmezustand: Während 900 Nazis auf sie zumarschierten, trafen sich 150 Huckarder zu einem gemeinsamen Frühstück auf dem Marktplatz. So demonstrierten sie gegen die Rechten, während um sie herum nichts mehr ging: Der komplette Stadtteil war abgeriegelt. Das sorgte für einige Schwierigkeiten: Das Aufhalten von Teilnehmern durch die Polizei und die späte Bekanntgabe der Route sorgten für Empörung.© Foto: Oliver Schaper
Zum ersten Mal erstrahlte der Revierpark Wischlingen bei „Dortmund leuchtet“. Nach Angaben des Veranstalters kamen rund 4000 Menschen, um sich von leuchtenden Skulpturen, illuminierten Schirmen, einem Feuerwerk und vier Feuershows verzaubern zu lassen. Der Abend war der Start der bundesweiten Tour „Deutschland leuchtet“.© Foto: Stephan Schütze
Heike Fortmann-Petersen begann ihr Arbeit als Schulleiterin der Droste-Hülshoff-Realschule in Kirchlinde. Schüler kannten sie bereits als zweite Konrektorin und Lehrerin für Deutsch und Französisch.© Foto: Holger Bergmann
Das Bürgerfest läutete die erste Huckarder Bürgerwoche ein. „Huckarde für Huckarde“ suchte den Superstar, veranstaltete einen Künstlermarkt und begrüßte TV-Richterin Barbara Salesch. Die Woche endete mit dem Oldtimer-Treff.© Foto: Stephan Schütze
Endlich verschwunden: Nach langem warten freuten sich die Kirchlinder über den Abriss der Aldi-Ruine im Ortskern. Anstelle des leer stehenden Gebäudes entsteht dort ein dreistöckiges Haus mit Platz für mehrere Senioren-Wohnungen und -WGs. Der Bau soll im kommenden Jahr beginnen und 2018 fertiggestellt sein.© Foto: Holger Bergmann
Im alten Verwaltungsgebäude der Zeche Hansa eröffnete das erste Deutsche Museum für digitale Kultur, das Binarium. Hier verfolgen Besucher die Entwicklung der Spielekonsolen von den 70er Jahren bis heute. Dazu hat der Initiator Christian Ullenboom Exponate aus aller Welt gesammelt und ausgestellt. So können die Besucher an 20 Spielstationen die alten Spiele selber testen. Im kommenden Jahr soll im Obergeschoss noch eine Ausstellung über die persönlichen Computer, auch PCs genannt, eröffnen.© Foto: Stephan Schütze
In Erinnerung an Karl Altenhenne, der 1945 im Rombergpark von Nazis ermordet wurde, steht in der nach ihm benannten Straße in Huckarde nun auch eine Legendentafel. Sie soll an sein Leben und seinem Kampf gegen die Herrschaft der Nationalsozialisten erinnern. Politiker, Bürger und ein Vertreter der Verwaltung enthüllten die Tafel.© Foto: Hannelore Tölke
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Mengede:

Für den Stadtbezirk war das 2016 ein Jahr der guten Nachrichten. Natürlich erinnern sich viele gerne an die Hallenstadtmeisterschaft von Mengede 08/20. Doch auch die Ortskernsanierung, die auf die Zielgerade einbog, die vielen Veranstaltungen des Nordwärts-Projektes, bei denen sich die Bürger beteiligen konnten, und die Fertigstellung der Renovierung des Schulzentrums in Nette haben den gesamten Stadtbezirk aufgewertet und die Stimmung verbessert.

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Das war das Jahr 2016 in Mengede

Das war das Jahr 2016 in Mengede
29.12.2016
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Gleich zu Beginn des Jahres gab es ordentlich was zu feiern im Stadtbezirk: Die Mannen von Mengede 08/20 sichern sich im Finale der Hallenstadtmeisterschaft gegen den FC Brünninghausen mit einem 5:2-Sieg den Titel. Vor genau zehn Jahren ist dem Verein dieser Coup zuletzt gelungen.© Foto: Stephan Schütze
Im April zogen die ersten Flüchtlinge in die Unterkunft Breisenbachstraße ein. Bereits im Februar taten sich unter dem Vereinsnamen „Mengede hilft“ ehrenamtliche Unterstützer zusammen. In einem ehemaligen Ladenlokal an der Dörwerstraße in Nette boten sie Kleidung und Möbel an.© Foto: Stephan Schütze
Der dritte Bauabschnitt zur Mengeder Ortskernsanierung startete im März. Das Tiefbauamt modernisiert den Busbahnhof am Mengeder Markt, um Anforderungen an die Barrierefreiheit und den Verkehr zu gewährleisten. Die Arbeiten sollen etwa 800 000 Euro kosten.© Foto: Oliver Schaper
Im April durften die Bürger das Mitbestimmen: Bei der fünftem Veranstaltung für die Erneuerung des Marktplatzes Westerfilde konnten die Bewohner Ideen und Anregungen einbringen. Inzwischen sind die ersten Pläne entstanden.© Foto: Stephan Schütze
Die Kinder in Westerfilde freuen sich über einen neuen Spielplatz: Auf Rutschen, Schaukeln und Kletternetzen können sie sich seit Mai austoben. Noch viele weitere Freiflächen sollen zu Spiel-Paradiesen umgebaut werden.© Foto: Stephan Schütze
Endlich wieder Ruhe: Nach drei Jahren Unterricht in einer Baustelle wurde die Sanierung des Schulzentrums in Nette endlich abgeschlossen. Die Schüler lernen jetzt in neuen Räumen mit moderner Ausstattung. Auch ein neuer Aufenthaltsbereich und eine Mensa können nun zum Leben und Lernen genutzt werden.© Foto: Schütze
Ein neues Museum begeistert die Besucher: Der Künstler Mark Dion hatte einen Gastank aus Stahl in ein interaktives Museum umgebaut. Dort konnten Kinder und Erwachsene das Wohnzimmer eines typischen Vogelsammlers betrachten – ausgestattet mit Nachschlagewerken, Figuren, Ferngläsern und vielem mehr.© Foto: Barz
Endlich konnte Heidi Mönnich ihr Bistro am Bahnhof wieder eröffnen. Nachdem es 2015 komplett zerstört worden war, wollte der Eigentümer es nicht wieder aufbauen. Damals war ein Auto in die Glasfront gefahren.© Foto: Nils Heimann
Dieser Tag bleibt den Lehrern und Schülern des Heine-Gymnasiums Nette im Gedächtnis: Durch einen Wasserrohrbruch stand die Schule unter Wasser. Gemeinsam versuchten sie, das Inventar zu retten – soweit es ging.© Foto: Stephan Schütze
Das Wodanstraßenfest hielt Nette auf Trab, denn es ging hoch her: Gemeinsam wurrd zur Musik der Live Bands getanzt, die Erwachsenen genossen kalte Getränke, und die Kleinen testeten ihr Können beim Bierkastenklettern.© Foto: Stephan Schütze
Für zwei Abende verwandelte sich der Volksgarten in ein Zauberland: Die „Mengeder Glanzlichter“ lockten schon zum fünften Mal mit Lichtinstallationen und einem Feuerwerk tausende Besucher in den Park. Jung und alt bestaunen riesige Ballons, Laser-Spiele und bunt beleuchteten Bäume und genossen die magische Atmosphäre.© Stephan Schütze
Der Adventsmarkt brachte die Weihnachtsstimmung: An verschiedenen Ständen rund um die St.- Remigius-Kirche kaufte mancher ein Weihnachtsgeschenk, während die Kinder sich über den Besuch des Weihnachtsmannes freuten.© Foto: Schütze
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Lütgendortmund und Dorstfeld:

Die ehemaligen Betreiber des Musiktheaters Piano ziehen sich zurück, das Amtshaus wird 110 Jahre alt und erstrahlt in neuer Fassade, die Steinhammer-Grundschule hat einen Fahrrad-Parcours: Viel ist im Jahr 2016 passiert, mehr noch, als auf diesen zwölf Bildern gezeigt werden kann. Dennoch wird diese Auswahl hoffentlich die Erinnerung an die vergangenen zwölf Monate ankurbeln und Assoziationen schaffen, die alle Abbild dieses ereignisreichen Jahres sind. Viel Freude beim Rückblick ins Lütgendortmund und Dorstfeld 2016!  

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Das war das Jahr 2016 in Lütgendortmund

29.12.2016
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Nach rund einem Jahr Sanierungszeit macht es schon einiges her: das Lütgendortmunder Amtshaus. Kaputte Steine und Fenster sind ersetzt worden, die Mauerkronen mit Ziegeln abgedeckt. Auch die klassische Farbgestaltung ist wieder hergestellt worden.© Foto: Stephan Schütze
Schlitzohr, Pragmatiker und ein echtes Original: So wird Dieter Pohl, Vorsitzender der SG Lütgendortmund nicht nur von Vereinsmitgliedern bezeichnet. Für sein unentwegtes Engagement im Vereinsleben ist er mit der Ehrennadel des Deutschen Fußballbundes ausgezeichnet worden.© Foto: Stephan Schütze
Auch in Kley stellt man sich der Flüchtlingssituation und richtet im umfunktionierten Grundschulgebäude am Kleyer Weg eine Unterkunft ein. Hier finden insgesamt 66 Menschen eine vorläufige Bleibe. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf etwa 210 000 Euro.© Foto: Stephan Schütze
Prächtiger hätte das Wetter kaum sein können für den Saisonauftakt am Wasserschloss Haus Dellwig. Zwar ist es noch recht frisch, dennoch kommen viele Besucher, die es sich bei Kaffee, Kuchen und Grillwürtchen gut gehen lassen. Außerdem nutzten viele die Gelegenheit, das Museum im östlichen Vorhofgebäude zu besuchen. Dort ist zu sehen, wie Menschen in Lütgendortmund vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert gelebt haben.© Foto: Stephan Schütze
Lehrer und Eltern, vor allem aber die Schüler freuen sich über das neues Schmuckstück der Steinhammer Grundschule in Marten. Nach einjähriger Bauzeit ist der Fahrradparcours auf dem Schulhof eröffnet. Hier können die Mädchen und Jungen gefahrlos für den Straßenverkehr üben.© Foto: Stephan Schütze
Das passiert eben nicht nur im professionellen Rennsport: Wegen schweren Regefällen muss das Dorstfelder Seifenkisten nach den zweiten Lauf abgebrochen werden. „Liebe Fahrer, liebe Zuschauer, es ist beendet“, verkündet Arne Thomas von der veranstaltenden Jugendfreizeitstätte.© Foto: Stephan Schütze
Im Juli gedenkt man in Lütgendortmund dem ersten schweren Fliegerangriff in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli. Auf dem Bild zu sehen sind die rauchenden Trümmer des Bauunternehmens Louis Crämer, im Hintergrund die evangelische Kirche. „Es wurden 49 Sprengbomben und viele Hundert Brandbomben abgeworfen, die große Verwüstungen im Lütgendortmunder Zentrum anrichteten“, berichtet Heimatforscher Wilhelm Mohrenstecher.© Foto: Lütgen-Archiv
Nach 25 Jahren Ehe und 30 Jahren Piano-Betrieb ist Schluss. Natürlich nicht mit der Ehe, wohl aber mit dem Musiktheater. Ulrike und Volker Schneider ziehen sich nach einer rauschenden Party zurück, die neuen Betreiber Jenny Doré und Thomas Falke stehen bereits in den Startlöchern.© Foto: Dietmar Bock
Bereits seit fünf Jahren feiern die Bewohner der Germania-Siedlung ihr gemeinsames Fest. Diesmal allerdings endet es mit einem Schrecken: In der Nacht auf Sonntag brennt das Festzelt aus unbekannten Gründen ab, nur verkohlte Stangen blieben zurück. Der Schaden beträgt etwa 2800 Euro.© Foto: Stephan Schütze
110 Jahre Amtshaus Marten. Diese stolze Zahl nahm das Netzwerk Zwischen Arbeit und Ruhestand (Zwar) zum Anlass, Besucher durch das altehrwürdige Gebäde zu führen. Gleichzeitig feierte es auch den 100 Geburtstag von Rudi Eilhoff, dem Namendgeber des Rudi-Eilhoff-Bildungswerkes.© Foto: Stephan Schütze
Fast 20 Jahre lang hat man bei der der Martin-Luther-Gesamtschule auf einen Anbau einer Mensa gewartet. Im November erfolgt dann endlich der erste Spatenstich im Beisein von Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Auch in den Scgulhofbereich wird investiert, neben Spielflächen sich Rückzugsbereiche geplant, die als „grüne Klassenzimmer genutzt werden können. Der Bau mit 800 Plätzen kostet 3,5 Millionen Euro.© Foto: Stephan Schütze
Er fühle sich geehrt, wolle sich aber nicht in den Vordergrund stellen, sagt Bernhard Bürgermann. In Rom hebt man seine Arbeit aber durchaus hervor: Für 24 Jahre Engagement in der Gemeinde Christus unser Friede in Oespel erhielt er den päpstlichen Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“.© Foto: Stephan Schütze
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