Der Bauer und seine Blumen

13.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Castrop-Rauxel. Es ist nicht üblich, dass Bauern Blumen auf dem Feld pflanzen. Cornelius Hubbert hat das nun aber getan. Am Rande von einigen seiner Maisfelder hat er zwei Meter breite Streifen mit wunderschönen bunten Blumen angelegt: so genannte Blühstreifen. Damit möchte Cornelius Hubbert, der auf einem Bauernhof zwischen Ickern und Dortmund-Mengede lebt und arbeitet, Insekten helfen. Denn die brauchen Blumen, um zu überleben.

Wer auf Mais- oder Getreidefelder schaut, wird auf den großen Flächen kaum Blumen sehen. Das liegt daran, dass die Landwirte hohe Erträge erzielen wollen. Je weniger Beipflanzen auf den Äckern wachsen, desto besser ist das für die Ernte von Getreide oder Mais. Aber nicht gut für die Bienen und Hummeln, von denen es leider immer weniger gibt. Tobias Weckenbrock