Der Mann in der fünften Reihe

Véronique Olmi

Die Ich-Erzählerin in Véronique Olmis kleinem Roman "Der Mann in der fünften Reihe" ist Schauspielerin und am Pariser Bahnhof Gare de L’Est gestrandet. Der Grund ist der im Titel benannte Mann.

14.03.2017, 10:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als sie ihn in einer Vorstellung entdeckt, bricht sie zusammen, kann nicht weiterspielen. Nach und nach erfährt der Leser, warum das so ist. Denn es wird rückblickend mit Anspielungen auf die Gegenwart erzählt.

Leidenschaft für das Theater

Präzise schildert die Mimin ihr Leben und ihre Leidenschaft für das Theater, ihren Tagesablauf. Ihre große Liebe ist jener Mann in der fünften Reihe, Paul, von dem sie sich allerdings trennte. Seit sechs Monaten versucht sie, ihn zu vergessen. Vergeblich.

Ein bisschen erinnert diese leidenschaftliche Liebesgeschichte an die Werke von ihrer französischen Kollegin Marguerite Duras. Doch Schriftstellerin Véronique Olmi erzählt mitreißend in ihrer eigenen poetischen Sprache.

Véronique Olmi: Der Mann in der fünften Reihe, 110 S., Kunstmann, 18 Euro, ISBN 978-3-95614-167-6.