Der Messias kommt nicht

Alfred Bodenheimer

Alfred Bodenheimer lässt in "Der Messias kommt nicht" seinen Rabbi Klein wieder ermitteln.

19.06.2016, 14:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Messias kommt nicht

HANDOUT - Cover des Buches „Der Messias kommt nicht“ von Alfred Bodenheimer. Foto: Verlag Nagel & Kimche/dpa (zu dpa „„Der Messias kommt nicht“: Bodenheimers Rabbi ermittelt wieder“ vom 16.02.2016 - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das genannte Buch und nur bei vollständiger Nennung der Quelle: „Foto: Verlag Nagel & Kimche/dpa“) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Im dritten Fall passiert kein Mord in seiner jüdischen Heimatgemeinde in Zürich, sondern bei den Baseler Kollegen. Dort weilt Klein eigentlich nur, weil er ein Sabbatical für Forschungsarbeiten an der dortigen Universität genommen hat, die Übersetzung eines alten Textes über den Messisas.

Rabbi mit schlechtem Gewissen

Doch als Vertretung übernimmt er ein Wochenende für seinen Baseler Rabbi-Kollegen - und da passiert natürlich der Mord. Diesmal ermittelt Klein nicht eigenmächtig, sondern der Kommissar bittet ihn darum.

Wenn er etwas erfährt, plagen ihn wieder Gewissensbisse: Soll er alles weitergeben, was er als Rabbi erfahren hat?

Autor Bodenheimer versteht es, unterhaltsam die beiden Themenkomplexe Bibelauslegung und Mordaufklärung zu verzahnen - Einblick ins Gemeinde- und Universitätsleben inklusive.

Alfred Bodenheimer: Der Messias kommt nicht, 205 S., Nagel & Kimche, 19,90 Euro, ISBN 978-3-312-00686-1.