Der Name "Esquina Central" verschwindet aus dem Kreuzviertel

Tapas-Restaurant

Seit zwei Jahrzehnten prangt der Schriftzug "Esquina Central" an der Ecke Kreuzstraße / Arneckestraße - im Oktober verschwindet er: Das Tapas-Restaurant im Kreuzviertel wechselt den Besitzer und damit den Namen. Auch im Inneren des Lokals und auf der Speisekarte wird sich einiges ändern.

DORTMUND

, 31.07.2017, 18:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Name "Esquina Central" verschwindet aus dem Kreuzviertel

Yves Gredecki und Ricarda Neuwirth bekommen an der Kreuzstraße 69 noch viel zu tun.

Wie das neue Lokal heißen wird, will der neue Besitzer Yves Gredecki noch nicht verraten, erst in ein paar Wochen, wenn er alles schön gemacht hat. Gredecki hat das Tapas-Restaurant im Kreuzviertel von Ferenz Hernandez übernommen, der es nach zwei Jahrzehnten etwas langsamer angehen lassen will. Auch der Vorläufer vom „Esquina“ dürfte vielen im Viertel noch ein Begriff sein: Café Muckefuck.

Wenn auch der neue Name schon feststeht und nur noch nicht verraten wird, so offen ist die Frage, in welcher Farbe das alte „Esquina“ in Zukunft nach innen und außen strahlt. Yves Gredecki bevorzugt Dunkelblau, seine Betriebsleiterin Ricarda Neuwirth Hellgrün. Die 28-Jährige war Betriebschefin im Alten Weinkeller, den Gredecki im Oktober 2016 von Franz Rose übernahm.

Yves Gredecki selbst hatte wieder Sehnsucht nach dem Stress in der Gastronomie, nach langen Nächten, netten Leuten und viel Inspiration. Seit vier Jahren ist er Gebietsleiter für Fritz-Kola für Nordrhein-Westfalen, aber vorher betrieb der quirlige Mann die legendären, inzwischen geschlossenen Diskotheken Bakuda-Club an der Weißenburger Straße und Spirit im Brückstraßenviertel, wo auch der Club Odeon liegt, dem Gredecki ebenfalls seinen Stempel aufdrückte.

Holz wird abgeschliffen, Tresen-Bereich bekommt ein Facelifting

Das alte „Esquina Central“ soll nicht neu erfunden werden, nur der Staub der Zeit komme heraus, so der 33-Jährige, aber der rustikale Charme bleibe drin. Wenn am 1. Oktober für eine Woche geschlossen wird, muss viel Holz abgeschliffen werden, das Buffet hinterm Tresen bekommt ein Face-Lifting, die beige-braunen Töne an Innen- und Außenwänden haben dann ausgedient und erstrahlen – wer weiß – vielleicht doch in Hellgrün. In Design-Fragen setzen sich ja bekanntlich meistens die Frauen durch.

Mit Markus Sercu, der zuletzt in der Steak-Akademie in Dorstfeld Events stemmte, Grill- und Kochkurse gab, hat Yves Gredecki einen neuen Küchenchef für das Ecklokal gefunden. Sercu startet zum 1. September mit neuer Speisekarte, die noch Tapas auflistet, dazu aber Nudel-, Fleisch- und vegetarische Alternativen bietet. Sercu versteht sein Handwerk: Er lernte es bei Sterne-Koch Franz L. Lauter, damals auf Schloss Schwansbell in Lünen.

Der stille Wechsel des „Esquina Central“ erfolgt zum 1. August. Ab 1. Oktober ist für eine Renovierungs-Woche geschlossen. Das Restaurant ist täglich geöffnet ab 11 Uhr. Ab Oktober bereits um 9 Uhr.

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