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Der Sieger muss noch etwas billiger werden

Musikzentrum

Platz eins geht nach Stuttgart. Die Architekten Bez + Kock haben den Wettbewerb für das Musikzentrum an der Viktoriastraße gewonnen. Doch sie müssen nacharbeiten. Derzeit sprengen sie den Kostenrahmen leicht.

BOCHUM

von Von Benedikt Reichel

, 23.05.2012
Der Sieger muss noch etwas billiger werden

So soll das Musikzentrum aussehen.

Erstaunlich: Der Entwurf macht die Marienkirche zum Foyer. Das sollte eigentlich nicht sein. Doch Raumkonzept wie Architektur überzeugten das Preisgericht. Die Entscheidung war einstimmig. Neben dem großen Konzertsaal auf dem Parkplatz wird es auch auf der anderen Seite einen Neubau geben, einen kleineren Saal. "Das ermöglicht die gleichzeitige Bespielbarkeit", sagt Dieter Fleskes, Jury- und SPD-Mitglied. Die Kirche werde so zu einem begegnungsreichen Gesamtfoyer. "Das war mein Favorit", sagt Fleskes. Er passe in die Stadt.Geschlossene Fassade Der Bau mutet von außen schlicht und sachlich an. Wenig Schnick-Schnack. Eine geschlossene Fassade. "Ein paar mehr Fenster", wünscht sich Britta Freis von der Stiftung Bochumer Symphonie. "Da wird nachgebessert werden müssen", erklärt Kulturdezernent Michael Townsend. Das sei üblich in Wettbewerbsverfahren. Er sei sehr glücklich mit der Entscheidung. Nachgebessert werden muss auch noch am Preis. Der Kostenvoranschlag liegt derzeit noch über der Maximalsumme von 33 Millionen Euro. Die Finanzexperten, die dem Preisgericht beiwohnten, sahen jedoch das nötige Einsparpotenzial gegeben.