Der Tradition folgen

VfL Bochum: Freitag beim SC Paderborn

In der Aussage von VfL-Cheftrainer Peter Neururer klingt Respekt: "Der SC Paderborn ist die große positive Überraschung in dieser Zweitliga-Saison."

BOCHUM

von Von Martin Jagusch

, 26.02.2014, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Tradition folgen

Eilig hatte es Mirkan Aydin im Hinspiel nach seinem Anschlusstreffer zum 1:2, einem von nur drei Saisontreffern des VfL-Angreifers. Dennoch nimmt Trainer Peter Neururer Aydin und Richard Sukuta-Pasu vor der lauter werdenden Kritik in Schutz.

Dennoch ist der VfL in Ostwestfalen sicherlich nicht chancenlos. Schließlich gelang schon im Hinspiel ausgerechnet gegen den aktuellen Tabellenfünften einer von nur zwei Heimsiegen im heimischen rewirpowerSTADION. "Wir haben also schon gezeigt, dass wir Paderborn schlagen können. Außerdem wollen wir unserer fußballerischen Tradition dieser Saison folgen und auswärts eine Spitzenmannschaft schlagen", setzt Neururer auf die VfL-Auswärtsstärke.Im Auge behalten "Schließlich wollen wir unser Saisonziel nicht aus den Augen verlieren", pflichtet ihm Sportvorstand Christian Hochstätter bei. Und dieses Saisonziel lautet nach wie vor ein Platz zwischen acht und 12. Drei Ränge liegen die Bochumer aktuell hinter ihrem Minimalziel zurück: "Es war aber eigentlich jedem im Verein klar, dass es für uns gerade angesichts des engeren finanziellen Rahmens eine lange und harte Saison werden kann", blickt Hochstätter dennoch in Ruhe auf die kommenden Wochen.Nicht verboten Dass die beiden Angreifer Richard Sukuta-Pasu und Mirkan Aydin angesichts der mangelhaften Trefferquote mehr und mehr in der Kritik stehen, schmeckt Peter Neururer gar nicht. "Gegen Düsseldorf hatten Danny Latza, Florian Jungwirth oder Felix Bastians ebenfalls ganz große Möglichkeiten. Auch ihnen hatten wir nicht verboten, ein Tor zu erzielen", sieht der 58-jährige Fußball-Lehrer die gesamte Mannschaft bezüglich der Chancenverwertung in der Bringschuld. Von größeren personellen Änderungen ist am Freitag nicht auszugehen. Eventuell rückt Piotr Cwielong aus taktischen Gründen für Mirkan Aydin in die Anfangsformation.

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