Der Walfisch

Eduardo Mendoza

Eduardo Mendoza versteht es, vergnügliche Romane zu schreiben - und dabei einen amüsant-ironischen Ton anzuschlagen. So war es bei dem Roman "Der Friseur und die Kanzlerin", und auch im neuen Werk des spanischen Autors, "Der Walfisch", findet sich diese wunderbar leichte Erzählweise wieder.

von Von Britta Helmbold

, 19.04.2015, 13:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Walfisch

Auch diesmal führt der 1943 in Barcelona geborene Autor die Leser in seine Heimatstadt, allerdings nicht ins Heute, sondern in die 50er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Rückblickend berichtet der Ich-Erzähler, der damals noch ein Teenager war, von den erstaunlichen Ereignissen. Denn der nur 124 Seiten zählende Roman wartet mit vielen überraschenden Wendungen auf, erzählt von den Bildern, die wir uns voneinander machen.

Zum Kirchenkongress kommt ein Bischof aus Lateinamerika nach Barcelona und ist Gast im Haus der reichen Tante des Ich-Erzählers. Ein Putsch in der Heimat verhindert die Rückkehr des Geistlichen - und dieser erfährt in der Geschichte einige Wandlungen. Köstlich unterhaltsam.

 

 

Eduardo Mendoza: Der Walfisch, 124 S., Nagel & Kimche, 16,90 Euro, ISBN 978-3-312-00646-5.

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