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Deusener erhalten Schallschutzfenster

Bahnlärm

DEUSEN Seit vielen Jahren beklagen sich Anwohner der Güterverkehrsstrecke in Deusen über unerträgliche Lärmbelästigung. Immerhin können direkt Betroffene damit rechnen, Schallschutzfenster eingebaut zu bekommen.

von Von Arndt Brede

, 13.02.2010 / Lesedauer: 2 min
Deusener erhalten Schallschutzfenster

Die Bahnlinie führt in unmittelbarer Nähe an der Wohnbebauung in Deusen vorbei. Betroffene Hausbesitzer können jetzt auf Schallschutzfenster hoffen.

Betroffen von möglichem passivem Lärmschutz sind drei Doppelhäuser an der Deusener Straße, ein Haus am Stiegenweg und zwei Doppelhäuser im Kornweg. „Man versteht manchmal sein eigenes Wort nicht mehr“, schildert Schramowski die Situation. An den alten Waggons klappern die Kupplungen, haben die Siedler heraus gefunden. Sie hatten bereits die Dienste von Manfred Jockheck in Anspruch genommen. Der Bezirksvertreter von Bündnis 90/Die Grünen in Mengede nahme mit einem speziellen Lärmmessgerät eine 24-Stunden-Messung im Kornweg und an der Deusener Straße direkt an der Bahnlinie vor. Ergebnis: „Die Lärmbelästigung erreichte Werte von bis zu 90 dB“, berichtet Schramowski. Damit konfrontierte die Siedlergemeinschaft die Deutsche Bahn AG. Mit dem Ergebnis, dass sich das Unternehmen mittels einer vom Eisenbahnbundesamt vorgegebenen Kosten-Nutzen-Abwägungsformel für passiven Lärmschutz, sprich: Schallschutzfenster, entschieden habe, wie die DB ProjektBau schreibt. Die betroffenen Hausbesitzer bekommen 75 Prozent der Kosten erstattet. Unter Umständen sogar nachträglich für bereits eingebaute Schallschutzfenster.

So ganz zufrieden sei die Siedlergemeinschaft Deusen nicht, wie Reiner Schramowski gegenüber den Ruhr Nachrichten sagt: „Aber wir werden jetzt nichts weiter gegen die Bahn AG unternehmen.“ Zumal mittlerweile der Güterverkehr etwas nachgelassen habe.

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