Deusener mit Navigationsgerät auf Schnitzeljagd

Geocaching

Moderne Schnitzeljagd in Deusen: Dort hat eine Einführung ins Geocaching stattgefunden. Das ist eine zeitgemäße, von GPS-Daten unterstützte Art der Schatzsuche. Bei den gefundenen "Schätzen" handelt es sich allerdings um leere Butterbrot- oder Filmdosen.

DEUSEN

von Von Nils Heimann

, 27.01.2012 / Lesedauer: 2 min
Deusener mit Navigationsgerät auf Schnitzeljagd

Mit Handy oder Navi gingen diese Deusener auf »Schatzsuche«.

Sie schreckt weder Wind noch Wetter, denn nur draußen fühlen sie sich richtig wohl. Ja draußen, das ist beinahe ihr Zuhause. Die Rede ist von so genannten Geocachern.Die betreiben nämlich eine moderne Variante der Schnitzeljagd und die funktioniert bekanntlich nur unter freiem Himmel. Für die moderne Variante braucht man nur ein GPS-fähiges Gerät (Handy oder Navi) und schon kann die spannende Suche nach den verborgenen „Schätzen“ beginnen. „Bei denen handelt es sich allerdings nicht um wertvolle Gegenstände, sondern nur um leere Film- oder Butterbrotdosen“, erklärt der passionierte Geocacher Lars Jerchel, der eine Geocaching-Einführungsveranstaltung in Deusen organisiert hatte.  

 Die Regeln des Geocaching seien eigentlich ganz einfach, versichert Lars Jerchel: „Jede Gruppe erhält vorab die Koordinaten, bei denen ein ’Schatz‘ abgelegt wurde und macht sich anschließend mithilfe ihres GPS-Gerätes auf die Suche danach.“ So weit zu der einfachen, der so genannten traditionellen Variante. Es gibt aber auch eine etwas schwerere, die „Multi-Variante“.  Dabei erhält man eine Koordinate, muss die Film- oder Butterbrotdose finden. In der gefundenen Dose gibt’s dann in Form eines Rätsels die nächste Koordinate. So hangelt man sich dann von Station zu Station.Für Deusen hatte sich der 32-Jährige allerdings auf die einfache Variante beschränkt. „Ich habe aber mehrere caches (engl. geheimes Lager, Anm. d. Red.) ausgesucht und mir vorher angeschaut, ob sie noch gefüllt sind.“ Denn vergraben werde nichts und die Koordinaten sind im Internet einsehbar. So könne praktisch jeder ohne Vorkenntnisse sofort loslegen.  

 Und auch die rund 20 Deusener waren sofort und eifrig dabei, wie Lars Jerchel versichert. „Vor allem die Kinder waren kaum zu bremsen. Und das, obwohl das Wetter alles andere als gut war.“ Daher hofft der „Schatzjäger“ auch, dass er in Deusen regelmäßig ein Geocaching veranstalten kann.  

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