Deusens neue Mitte ist erfolgreich

Bilanz des Begegnungszentrums

Deusen im Aufwind. „Das war ein tolles Halbjahr“, berichtet Ulrich Küppers, der Vorsitzende des Fördervereins Begegnungszentrum Deusen „Wir lassen die Kirche im Dorf.“ In diesem Zeitraum hat Deusen eine kleine Erfolgsgeschichte geschrieben.

DEUSEN

von Von Holger Bergmann

, 27.12.2011 / Lesedauer: 2 min
Deusens neue Mitte ist erfolgreich

Das Konzert des Gospel-Chores CantaStrophe war ein erster Veranstaltungshöhepunkt im neuen Begegnungszentrum.

„Eigentlich hat sich das Begegnungszentrum schon während der Bauphase als neuer Dorfmittelpunkt etabliert“, erinnert sich Küppers an den Ruck, der durch Deusen ging, als die ehemalige evangelische Kirche in das Begegnungszentrum umgebaut wurde. „Die Stimmung war klasse, die Menschen haben sich regelmäßig an der Baustelle getroffen.

 Nach der Eröffnung im Juli konnten bereits erste Veranstaltungen in dem Saal begeistern. Einen vorläufigen Höhepunkt dieser Veranstaltungsreihe bildet jetzt der Auftritt des Chores „Cantastrophe“.  Der Gospelchor brachte mit Weihnachtsliedern, Spirituals, afrikanischen Liedern und modernen Gesängen besinnliche Stimmung nach Deusen.  

 Ulrich Küppers hofft in Zukunft noch weitere Veranstaltungen dieser Art nach Deusen holen zu können, denn: „So finanzieren wir ja die Unterhaltskosten“, und er ergänzt: „Das ist ein harter Weg, der vor uns liegt.“  Aber er ist optimistisch, den Veranstaltungsort Deusen noch weiter zu etablieren, denn das Begegnungszentrum hat ein echtes Ass im Ärmel: Das Restaurant Hohoff‘s 800°. „Es ist ein unglaublicher Glücksfall, dass Deusen eines von Dortmunds angesagtesten Restaurants bekommen hat“, jubelt Küppers.

Und er spekuliert: „Im Moment gibt es im Hohoff‘s beinahe täglich eine Weihnachtsfeier. Dadurch kommen zwangsläufig viele Menschen nach Deusen, die unser Dorf bislang gar nicht kannten.“ Und da das Restaurant für diese Weihnachtsfeiern das Begegnungszentrum als Gesellschaftsraum anmietet, sprudelt auch diese Einnahmequelle noch kräftiger.  Nimmt man dazu die Veranstaltungen, für die sich der Förderverein den Saal am Wochenende offen hält, ist der Raum momentan durchgehend genutzt. Eine Situation, die Küppers resümieren lässt: „Wir sind auf einem sehr guten Weg.“ 

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