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Deutsches Rotes Kreuz bietet Ferienzeltlager an

Kindercamp statt Katastrophe

Katastrophenschützer üben den Einsatz und Kinder zwischen 6 und 12 Jahren verbringen ein Erlebniswochenende mit Lerneffekt. Das Helden-Trainingscamp des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am letzten Ferienwochenende, vom 15. bis zum 17. August, ist eine sinnvolle Kombination.

INNENSTADT

, 15.07.2014
Deutsches Rotes Kreuz bietet Ferienzeltlager an

Moritz Hafer und Bastian Wiebusch, die das Heldencamp organisieren, Pressesprecher Christian Schuh und Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp (v.l.) freuen sich auf die zweite Auflage dieses Zeltlagers. Der 13-jährige Tobias Knopp (v.) war im vergangenen Jahr dabei und lernte unter anderem mit einem Kompass umzugehen.

„Die Rotkreuzler müssen jedes Jahr zwei oder drei große Übungen machen, um die Kompetenzen im Katastrophenschutz und in der öffentlichen Gefahrenabwehr zu erweitern“, sagt DRK-Pressesprecher Christian Schuh. Darunter fällt der Verpflegungsdienst, die Unterbringung einer großen Menschenmenge und die Infrastruktur in so einem Notcamp. „Wir müssen das sowieso machen. Also nehmen wir gespendete Geldmittel, die wir sowieso benutzen müssen und bieten damit gleichzeitig ein Zeltlager für 50 Jugendliche an“, so Kreisrotkreuzleiterin Tanja Knopp. Etwa 40 Ehrenamtliche sind an dem Wochenende auf dem Gelände des Kanu Clubs Witten im Einsatz. Sie verpflegen die Kinder, bauen das Zeltlager auf und beschäftigen sich mit den Teilnehmern.

Während des Helden-Trainingprogramms besuchen die Kinder sechs bis sieben Workshops am Tag. Sie lernen zum Beispiel Erste Hilfe, Orientierung in der Natur und Umweltschutz. Tobias Knopp war im vergangenen Jahr beim Camp dabei: „Die Leiter haben uns Bäume und Tiere gezeigt und wie man selber Feuer macht. Außerdem haben wir eine Nachtwanderung gemacht. Am Ende mussten wir dann in einer Prüfung zeigen, was wir gelernt haben. Der 13-Jährige ist dieses Jahr zu alt für das Camp, will aber wenigstens als Helfer mitwirken – so gut habe es ihm gefallen. „Wir dachten vergangenes Jahr zuerst, dass es zu viel Programm und zu viel Lernen ist, eigentlich ist es Wissen pur. Aber die Kinder waren total begeistert“, sagt seine Mutter Tanja Knopp.

Der Abschluss am Sonntag ist im Schwimmbad. „Wir bauen Flöße und es gibt einen Tauchgarten – und die Eltern bekommen ihre Kinder sauber zurück“, sagt Moritz Hafer, der das Camp mit koordiniert. Die Teilnahme am Heldencamp kostet 10 Euro pro Person, die Mehrkosten werden durch Spenden getragen. Anmeldungen sind beim Roten Kreuz möglich. Am 31. Juli (für 6- bis 12-Jährige) und am 7. August (für 10- bis 15-Jährige) bietet das DRK außerdem zwei kostenlose Ferien-Erste-Hilfe-Trainings an. Anmeldung per Mail oder unter Tel. 91 01 60.

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