Deutschland nimmt weitere Afghanen auf

Migrationspolitik

Der Bund erteilt rund 2600 Afghanen und ihren Angehörigen einen Aufenthaltstitel. Dieser gilt für besonders gefährdete Menschen, die noch immer in Afghanistan festsitzen.

Berlin

15.09.2021, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Bundesinnenministerium hat für gut 2600 potenziell gefährdete Afghanen eine Aufenthaltszusage erteilt.

Das Bundesinnenministerium hat für gut 2600 potenziell gefährdete Afghanen eine Aufenthaltszusage erteilt. © Felipe Dana/AP/dpa

Das Bundesinnenministerium hat für gut 2600 Menschenrechtler, Künstler, Wissenschaftler, Journalisten und andere potenziell gefährdete Menschen aus Afghanistan eine Aufenthaltszusage erteilt.

Aufenthaltstitel auch für Angehörige

Das bedeutet, dass diese Menschen sowie ihre Lebenspartner und Kinder einen Aufenthaltstitel für Deutschland erhalten, also kein Asyl beantragen müssen.

Eine entsprechende Zusage sei am Dienstag für alle Menschen auf der „Menschenrechtsliste“ des Auswärtigen Amtes erteilt worden, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

3849 Afghanen bereits in Deutschland

Nach der Machtübernahme der Taliban im August waren mit Evakuierungsflügen der Bundeswehr nach Angaben der Bundesregierung 4587 Menschen nach Deutschland gekommen, davon 3849 Afghanen und 403 deutsche Staatsangehörige.

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Unter den Schutzbedürftigen waren auch ehemalige Ortskräfte der Bundeswehr und anderer deutscher Institutionen. Nach dem Ende der Luftbrücke Ende August kamen noch einige Hundert Afghanen auf anderem Wege nach Deutschland - etwa über das Golfemirat Katar.

dpa

urn:newsml:dpa.com:20090101:210915-99-222057/4

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