Die 64. Berlinale entführte die Zuschauer auf eine Kinoweltreise

Klarer Bären-Favorit

Bären-Countdown! Mit einem Flüchtlingsdrama aus Österreich und der Neuverfilmung „Die Schöne und das Biest“ aus Frankreich geht die 64. Berlinale zu Ende. Ein durchwachsener Jahrgang – mit einem klaren Favoriten.

von Patrick Wildermann

, 14.02.2014, 14:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die 64. Berlinale entführte die Zuschauer auf eine Kinoweltreise

Vincent Cassel (Foto) und Léa Seydoux spielen die Hauptrollen in der Neuverfilmung von "Die Schöne und das Biest".

Dann wurde „Die Schöne und das Biest“ von Christophe Gans gezeigt, mit Léa Seydoux und Vincent Cassel. Ein in Babelsberg gedrehtes Millionen-Projekt, das nur beweist, dass auch die Europäer Disney-Kitsch beherrschen. Es war kein umwerfender Jahrgang. Wobei sich die vier deutschen Beiträge allesamt sehen lassen konnten. Und mit Richard Linklaters furiosem „Boyhood“ hat das Festival kurz vor Schluss noch seinen klaren Bären-Favoriten gefunden – in den Augen der internationalen Presse. Allerdings pflegt man an der Spree ein schizophrenes Verhältnis zum amerikanischen Film. Man will zwar die Hollywoodstars herholen – lässt deren Werke aber fast immer leer ausgehen. Dabei gilt gerade auf der Berlinale: Gutes Kino kennt keine Nationalität.