Die Badende von Moritzburg

Ralf Günther

Eine bezaubernd leichte Novelle hat Ralf Günther mit "Die Badende von Moritzburg" geschrieben. Darin lässt er das Töchterchen aus gutem Haus, Clara Schimmelpfenninck, 1910 auf die Brücke-Künstler Pechstein, Kirchner und Heckel treffen.

18.07.2017, 09:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Clara leidet unter hysterischer Atemnot. Deshalb ist sie im Lahmann-Sanatorium und langweilt sich. Das ändert sich, als ein junger Arzt auftaucht. Er ist ein Anhänger von Sigmund Freud, testet die Psychoanalyse an seiner Patientin und schlägt Clara vor, einen Ausflug nach Moritzburg zu unternehmen.

Die junge Dame willigt zögernd ein. Sie trifft zuerst in dem Städtchen ein, schlüpft in ihr Sommerkleid und entdeckt die Künstler am See. Ein Treffen, das ihr Leben ändern wird...

Ralf Günther: Die Badende von Moritzburg, 105 S., Kindler, 15 Euro, ISBN 978-3-463-40686-2.