"Die Bewohner hatten einen Schutzengel"

Brand im Bethel-Heim

MARTEN Auch ein Tag nach dem Schwelbrand herrschte im Martener "Haus Kesselborn" der Stiftung "Bethel vor Ort" noch große Aufregung. Bethel-Regionalleiter Michael Fallenstein: "Die Bewohner hatten einen Schutzengel."

von Von Beate Dönnewald

, 03.03.2010, 16:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Sowohl dieses Zimmer, das total verwüstet ist, als auch der gesamte Wohngruppen-Trakt im Erdgeschoss sind zurzeit nicht bewohnbar", bedauert Michael Fallenstein, dass die Bewohner, die sich gerade erst in ihren neuen Zimmer eingerichtet haben, nun innerhalb des Hauses ausziehen müsste. "Zum Glück ist das Wohnheim noch nicht voll, so dass wir freie Räume haben", betont Michael Fallenstein.

Überhaupt spricht der Regionalleiter im Zusammenhang mit dem Brand lieber von Glück als Unglück. "Wir sind einfach froh und erleichtert, dass niemand verletzt wurde und die technischen Anlagen sowie das Brandmanagement funktioniert haben." Ein besonderes Lob sprach er der Feuerwehr aus, die schnell vor Ort gewesen und sehr fürsorglich mit den Bewohnern umgegangen sei.

Erst Ende Januar hatte "Bethel vor Ort" die Fertigstellung des Wohnheims am Kesselborn gefeiert. Zur Begrüßung präsentierten einige Kindergartenkinder Engel-Tänze und Pfarrerin Claudia Schäfers überreichte einen Schutzengel. "Und der hat nicht versagt, denn schließlich wurde niemand verletzt. Die Bewohner hatten definitiv einen Schutzengel", betont Michael Fallenstein.

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