Die Busenberg-Grundschule feiert ihren 100. Geburtstag

Fest am 12. Mai

Es ist schon ein ganz besonderes Gebäude, die Busenberg-Grundschule schräg gegenüber der katholischen Kirche. Denn kein geringerer als Amtsbaumeister Wilhelm Stricker hatte auch beim Bau der Grundschule im Jahr 1912 seine Hände im Spiel. Zum 100. Geburtstag gibt es nun ein Fest.

BERGHOFEN

von Von Jörg Bauerfeld

, 05.05.2012, 08:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Darian, Adrian und Cosima aus der 1 a sind schon ganz auf die große Feier zum 100. Geburtstag ihrer Schule eingestellt.

Darian, Adrian und Cosima aus der 1 a sind schon ganz auf die große Feier zum 100. Geburtstag ihrer Schule eingestellt.

Rund um das historische Schulgebäude, das in den vergangenen Jahren auch in Sachen Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht wurde, steigt am Samstag (12.5.) die große Geburtstagsfeier. Von 12 bis 16 Uhr wartet auf die Besucher ein buntes Programm, gestaltet von den Schülern der Schule. Die Tanz AG tritt auf, der Schul-Hund Trudi ist mit dabei, eine Schülerzeitung mit alten Fotos der Schule ist in Arbeit. „Alle Klassen beteiligen sich an dem Fest“, sagt Dorothee Sandkühler-Daniel. „Die Schüler werden Spielstände aufbauen, an denen wir Spiel von früher anbieten“, so die Schulleiterin. So gibt es Sackhüpfen, Eierlaufen, Hufeisenwerfen oder es werden Steckenpferde gebastelt.

Natürlich werden auch jede Menge Ehemalige erwartet, die in den vergangenen Jahrzehnten die Schule an der Busenbergstraße besucht haben. Die können sich, wie auch die vielen anderen Besuchern, an Infotafeln über die Geschichte der alten Grundschule informieren. Dabei wird sicher auch noch einmal der Zeitungsartikel vom 14. Oktober 1912 zu sehen sein, in dem der ehemalige Rektor Saalmann voller Begeisterung betonte, dass heute, das in seiner ganzen Ausführung prächtige Schulgebäude bezogen werden könne. Dabei wurde die erste Etage von der katholischen Schule, die zweite Etage von der evangelischen Schule in Beschlag genommen. Heute wuseln 309 Schüler durch das alte Gemäuer, das sich optisch in den letzten Jahrzehnten kaum verändert hat. Natürlich sind alle Schul-Räume auf dem neuesten Stand. „Die größte Veränderung hat der Brandschutz mit sich gebracht“, sagt die Schulleiterin, die von der ganz besonderen Atmosphäre ihrer Schule schwärmt. „Die Kollegen und auch die Schüler fühlen sich hier pudelwohl.“

Und auch die kleinen altersbedingten Nachteile nimmt sie lächelnd in Kauf. „Es dauert im Winter immer ein wenig länger, bis die dicken Mauern die Wärme gespeichert haben.“ Jetzt kommt aber erst einmal die große Feier. Schon die nächste Woche steht ganz im Zeichen des 100. Es gibt Konzerte, Spiel und Sport-Aktionen in der Sporthalle und am 12. Mai die Fete. Als Geschenk erhält die „alte Dame“ im Übrigen einen frischen Außenanstrich. Glückwunsch, altes Haus.