Die fünf wichtigsten Fragen und Antworten zur Ehrenamtskarte

Bald in Witten

Eine Karte, die Ehrenamtliche mit Vergünstigungen beim Einkaufen belohnt, gibt es bald in Witten. Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten zur Ehrenamtskarte.

WITTEN

von Von Jan Büsse

, 11.12.2010, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Regine Roeck kümmert sich bei der Stadt Witten um die Ehrenamtskarte. Die Nachfrage ist in den vergangenen Wochen stetig gestiegen.

Regine Roeck kümmert sich bei der Stadt Witten um die Ehrenamtskarte. Die Nachfrage ist in den vergangenen Wochen stetig gestiegen.

Was genau ist die Ehrenamtskarte? Die NRW-Landesregierung hat mit den Städten, Kreisen und Gemeinden die landesweite Ehrenamtskarte eingeführt. Die Karte soll Ausdruck der Wertschätzung sein und verbindet das mit einem praktischen Nutzen. Inhaber bekommen Rabatte auf Angebote in Landes- und kommunalen Einrichtungen. Sie gilt aber auch für Angebote von Partnern aus Wirtschaft, Kultur und Sport.Wer bekommt die Ehrenamtskarte? Die Karte kann ausgegeben werden, wenn jemand mindestens fünf Stunden ehrenamtliche Arbeit pro Woche im Stadtgebiet Wittens oder als Bürger der Stadt Witten in einer anderen Gemeinde in NRW leistet. Oder wenn jemand mindestens seit zwei Jahren für das Gemeinwohl tätig ist und die ehrenamtliche Arbeit ohne Aufwandsentschädigung leistet, die über Erstattung von Kosten und Auslagen hinausgeht.Wo bekomme ich die Karte? Ansprechpartnerin bei der Stadt Witten ist Regine Roeck, Tel. 581-50 40. Außerdem kann man bei der AWO-Freiwilligen-Agentur Fokus das Antragsformular herunterladen.Welche Vergünstigungen sind mit der Ehrenamtskarte verbunden? Abgesehen von Vergünstigungen in öffentlichen Einrichtungen wie Museen oder Schwimmbädern weist ein Aufkleber an teilnehmenden Geschäften auf Rabatte hin. Eine Liste aller Partner wird gerade erarbeitet. Einige sind auf der Ehrenkarte-Homepage aufgelistet. Diese Liste wird fortlaufend aktualisiert.Was kostet die Ehrenamtskarte? Die Karte ist komplett kostenlos, hat aber eine begrenzte Haltbarkeit. Nach zwei bzw. drei Jahren muss sie erneut beantragt werden.