Die Galerie der verschwundenen Ehemänner

Natasha Solomon

Natasha Solomon zeichnet in ihrem Roman "Die Galerie der verschwundenen Ehemänner" ein Porträt einer Frau, die sich durchzusetzen weiß. Inspiriert ist ihre Heldin vom Leben der Großmutter ihres Mannes.

18.01.2015, 12:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Von der echten wie der fiktiven Person verschwand eines Tages der Gatte und sie müssen sich als verlassene Frauen in ihren jüdischen Gemeinden durchschlagen. Der alleinerziehenden Juliet Montague gelingt das vorzüglich - auch wenn ihre konservativen Eltern das Treiben ihrer Tochter etwas skeptisch betrachten und unter dem Klatsch der Gemeinde leiden.

Im London der 1960er-Jahre gründet Juliet Montague eine Galerie und verkehrt in Künstlerkreisen, nimmt sich auch einen Liebhaber. Irgendwann reist sie nach Amerika, um ihren Ehemann zu finden, damit sie sich endlich scheiden lassen kann. Doch die Suche bleibt erfolglos, aber sie entdeckt etwas ganz anderes...

Spannend geschrieben mit Einblicken in jüdische Lebenswelten.

 

Natasha Solomon: Die Galerie der verschwundenen Ehemänner, 414 S., Kindler, Euro, ISBN 978-3-463-40650-3.

Schlagworte: