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Die Hörder Burg soll zum Hotel werden

HÖRDE Einst haben in der Hörder Burg Ritter genächtigt, in Zukunft sollen hier Touristen und Geschäftsleute weich gebettet werden. Die Stadt will das geschichtsträchtige Gemäuer Investoren als Hotel schmackhaft machen.

von Von Peter Bandermann

, 02.04.2009
Die Hörder Burg soll zum Hotel werden

Die Hörder Burg bietet beim Tag des offenen Denkmals am 13. September ein umfangreiches Programm.

„Ja, es ist das Ziel der Stadt, die Hörder Burg als Hotel auf den Markt zu bringen. Wir lassen zurzeit den Umbau prüfen und werden auf dieser Grundlage eine Expertise erstellen, damit der potenzielle Investor mit handfesten Unterlagen entscheiden kann“ – das sagte gestern Stadtpressesprecher Udo Bullerdieck auf Anfrage der Ruhr Nachrichten.

Eilig hat es die Stadt mit den Hotelplänen für die inzwischen an Dach und Fassade sanierte Burg allerdings nicht: „Wir stehen nicht unter Zeitdruck und wollen in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation nicht verkaufen. Das wäre schlecht für das Ergebnis“, so Bullerdieck weiter. Der Verkauf kann also noch warten. Und für den Fall, das die Stadt das ehemalige Hoesch-Verwaltungsgebäude, das jetzt wie ein Schmuckstück in der Landschaft steht, nicht als Hotelstandort vermarkten kann, gibt es den „Plan B“: In erster Linie ist dann eine Nutzung als Bürostandort vorgesehen. Der Verkauf sei, so Bullerdieck, in jedem Fall „das oberste Ziel. Wir wollen keine Gewerbeimmobilie, welcher Art auch immer, betreiben“.

Der Standort der Hörder Burg und auch der Zuschnitt der früheren Büroräume erscheint nahezu ideal. Die Burg liegt direkt am bereits sichtbaren Hafenbecken und ist von Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten umgeben. Ein Parkplatz ist bereits vorhanden, der Standort liegt verkehrsgünstig an der Faßstraße und ist perfekt erschlossen. Zudem übergibt die Stadt Dortmund dem Käufer ein Schmuckstück: Die Handwerker haben richtig gute Arbeit geleistet.