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„Die Septembersonne wärmt nicht mehr“

Fußball

Das Hinspiel war eine klare Sache. Doch wenn Deuten und Wulfen in der Bezirksliga 11 am Sonntag zum zweiten Mal aufeinandertreffen, blickt ausgerechnet der Verlierer von damals lieber auf jene Partie zurück.

DEUTEN / WULFEN

von Andreas Leistner

, 23.03.2018
„Die Septembersonne wärmt nicht mehr“

Im Hinspiel hatte Aufsteiger Blau-Weiß Wulfen dem Angriffswirbel von Lukas Nolte (M.) und dem SV Rot-Weiß Deuten nichts entgegen zu setzen. Torhüter Jonas Neumann verhinderte beim 0:5 sogar noch Schlimmeres.(A) Pieper

Mit 0:5 kam der SC Blau-Weiß Wulfen in der Hinrundenbegegnung gegen Rot-Weiß Deuten noch glimpflich davon. Vor dem erneuten Duell der beiden Teams glauben allerdings beide Trainer, dass sich am Sonntag ein völlig anderes Spiel entwickeln wird.

Bezirksliga 11

RW Deuten - BW Wulfen

So. 15 Uhr, SA Am Bahndamm, Weseler Str. 327.

„Die Septembersonne wärmt uns nicht mehr“, sagt Deutens Frank Frye und meint damit, dass die Lorbeeren des Hinspielsieges am Sonntag wenig wert sind. „Damals“, so Frye, „haben wir auf einem tollen Rasenplatz gespielt, diesmal geht es auf Asche − und unser Platz hat unter dem Wetter der vergangenen Wochen sehr gelitten.“ Das Spiel auf solch einem Untergrund sei „nicht unser Ansatz“, rechnet Frye mit Kampf statt technischer Finessen.

Weiteres gewichtiges Problem seiner Mannschaft sei aber vor allem der fehlende Spielrhythmus: „Wir hatten am 12. November unser Spiel gegen Merfeld, haben dann vier Wochen später in Hüls gespielt und jetzt nach zwölf Wochen schwieriger Vorbereitung gerade mal ein Pflichtspiel auf dem Konto. Wulfen ist da definitiv weiter.“ Auch wenn sich die Blau-Weißen im letzten Spiel am Donnerstag wahrlich nicht mit Ruhm bekleckerten.

Doch auch Wulfens Trainer Detlef Albers hofft, dass sich sein Team nicht noch einmal so schlecht präsentieren wird wie im Hinspiel: „Damals“, so Albers‘ Rechnung, „hatten wir unmittelbar davor auch gegen Dülmen eine Katastrophenleistung gezeigt. Wie es besser gehen kann, haben wir jetzt im Rückspiel gegen Dülmen gezeigt. Ich hoffe, dass wir das auch gegen Deuten schaffen.“

Personell sieht es bei den Gästen aber ähnlich schlecht aus wie bei den Deutenern mit ihren 13 Feldspielern. Danny Lützner fällt mit Muskelverhärtung im Nacken aus, Pascal Czapka musste Donnerstag verletzt ausgewechselt werden und Mike Szesny ist im Urlaub.