Die Zahlen der Feuerwehr

26.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Selm. Die Feuerwehr schreibt immer ganz genau auf, wie oft sie in einem Jahr ausrücken muss. Wie viele Feuerwehr-Kameraden, wie viele Stunden im Einsatz waren. Wie die Einsätze abgelaufen sind und natürlich auch, was das Ganze kostet. So kann man am Ende eines Jahres immer ganz genau sehen, wie ein Feuerwehrjahr abgelaufen ist. Und das dann auch mit den anderen Jahren vergleichen.

Die Jahresstatistik der Selmer Feuerwehr für das Jahr 2018 hat etwa ergeben, dass die Kameraden viel mehr Einsätze hatten, als in den Jahren zuvor. Gleichzeitig hatten sie aber nicht mehr Feuerwehrleute. Folglich musste jeder Feuerwehrmann auch mehr Stunden im Einsatz verbringen. Doch woran liegt es, dass die roten Autos im vergangenen Jahr so oft ausrücken mussten? Gebrannt hat es nicht häufiger. Dafür musste die Feuerwehr aber viel häufiger ausrücken, um anders zu helfen. Zum Beispiel, um Türen zu öffnen. Nicht wie ein Schlüsseldienst, der zur Hilfe eilt, wenn sich jemand ausgesperrt hat. Sondern immer dann, wenn davon auszugehen war, dass sich jemand Hilfloses hinter der verschlossenen Tür befindet.

Wilco Ruhland