Die Zukunft des Kunstrasens

24.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Selm. Ein Fußballfeld ist in der Regel grün – grasgrün. Selbst dann, wenn der Platz gar nicht aus Gras ist, sondern künstliche Halme ihre Hälse Richtung Himmel strecken. Solche Kunstrasenplätze gibt es bei den örtlichen Fußballvereinen immer häufiger: Sie sind einfacher zu pflegen als echte Rasenflächen, die gemäht und gewässert werden müssen. Das kostet Zeit und Geld. Ein Kunstrasenplatz kostet natürlich auch, allerdings hält er in der Regel lange und ist in der Unterhaltung günstiger als ein echter Rasenplatz. Die Vereine, die Kunstrasenplätze haben, haben aber möglicherweise jetzt ein Problem. Die Europäische Union (EU) plant ab 2022 nämlich ein Verbot von Gummi-Granulat. Dieses Material wird auf Kunstrasenplätzen zum Auffüllen der Flächen genutzt. Sollte es tatsächlich verboten werden, müssten die örtlichen Vereine ihre Plätze austauschen, die natürlich alles noch neu sind. „Für einen Verein wie uns ist das erst mal ein Schlag ins Gesicht“, sagt zum Beispiel der Vorsitzende des PSV Bork.

Die Verein hoffen jetzt, dass das Verbot vielleicht doch nicht kommt oder es zumindest noch ein bisschen dauert, bis es in Kraft tritt.