Diehr: "Seit Urzeiten sind wir mal nicht Favorit"

1. Regionalliga Basketball

Drei Teams sind in der 1. Regionalliga nach zwei Spieltagen noch ungeschlagen. Einträchtig stehen die VfL AstroStars, NOMA Iserlohn und Schalke 04 auf den ersten drei Plätzen. Genau gegen die anderen beiden Rivalen treten die Bochumer in den nächsten zwei Partien an.

BOCHUM

von Von Ralf Rudzynski

, 28.09.2012, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Patrick Abraham führte seine Mannschaft zum Sieg in Schalke und damit zum vorzeitigen Titelgewinn.

Patrick Abraham führte seine Mannschaft zum Sieg in Schalke und damit zum vorzeitigen Titelgewinn.

Bevor am Mittwoch um 17.30 Uhr das Pokalspiel gegen die "Knappen" in der Rundsporthalle steigt, geht es für die AstroStars am Samstag (29., Sprungball: 19.30 Uhr) nach Iserlohn. Die Märkischen haben sich den Aufstieg auf ihre Fahnen geheftet.

"Sie werden nicht ohne Grund durchweg als der Titel-Favorit gehandelt", ist dieser Status den Bochumern um Manager Hans-Peter Diehr alles andere als unangenehm, denn dadurch ergibt sich eine Konstellation, die die AstroStars schon lange nicht mehr erlebt haben. Diehr: "Erstmals seit Urzeiten sind wir bei einem Auswärtsspiel nicht Favorit".

Gastgeber unter Druck

Iserlohn will mit aller Macht in die 2. Liga. "Sie spielen seit zwei Jahren mit der gleichen Mannschaft, haben sich jetzt auch noch auf der Position des Amerikaners verstärkt und haben außerdem eine neue Halle. Die wollen unbedingt hoch", sagt Diehr: "Doch gerade das kann heute unsere Chance sein, wenn Iserlohn vielleicht mit dem Druck nicht klar kommt."

Der Manager stellt sich darauf ein, dass "es eine Schlacht wird, die man dort schlagen muss, aber wir sind nicht chancenlos. In der letzten Saison haben wir Iserlohn beide Male geschlagen, und wir fahren in Bestbesetzung dorthin."

Fraglich ist nur Kai Friedrich. Der Coach, der am letzten Wochenende aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig passen musste, wird wohl auch in Iserlohn seinen Job noch Trainer-Partner Hanno Stein überlassen müssen. "Kai fühlt sich besser, aber die Ursache ist noch nicht gefunden. Die Gesundheit geht vor", betont Diehr.