Dies sind die Kandidaten für den Deutschen Buchpreis

Longlist mit 20 Titeln

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat die Romane für den Deutschen Buchpreis ausgewählt. Die sieben Jurymitglieder haben 178 Titel gesichtet, die zwischen Oktober 2015 und dem 20. September 2016 erschienen sind oder noch erscheinen. Dies sind die 20 Titel der "Longlist" in alphabetischer Reihenfolge:

FRANKFURT/MAIN

, 23.08.2016, 11:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sechs Romane haben es auf die Shorlist des Deutschen Buchpreises geschafft. Foto dpa

Sechs Romane haben es auf die Shorlist des Deutschen Buchpreises geschafft. Foto dpa

  • Akos Doma: "Der Weg der Wünsche" (Rowohlt)
  • Gerhard Falkner: "Apollokalypse" (Berlin Verlag)
  • Ernst-Wilhelm Händler: "München" (S. Fischer)
  • Reinhard Kaiser-Mühlecker: "Fremde Seele, dunkler Wald" (S. Fischer)
  • Bodo Kirchhoff: "Widerfahrnis" (Frankfurter Verlagsanstalt)
  • André Kubiczek: "Skizze eines Sommers" (Rowohlt)
  • Michael Kumpfmüller: "Die Erziehung des Mannes" (Kiepenheuer & Witsch)
  • Katja Lange-Müller: "Drehtür" (Kiepenheuer & Witsch)
  • Dagmar Leupold: "Die Witwen" (Jung und Jung)
  • Sibylle Lewitscharoff: "Das Pfingstwunder" (Suhrkamp)
  • Thomas Melle: "Die Welt im Rücken" (Rowohlt)
  • Joachim Meyerhoff: "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" (Kiepenheuer & Witsch)
  • Hans Platzgumer: "Am Rand" (Paul Zsolnay)
  • Eva Schmidt: "Ein langes Jahr" (Jung und Jung)
  • Arnold Stadler: "Rauschzeit" (S. Fischer)
  • Peter Stamm: "Weit über das Land" (S. Fischer)
  • Michelle Steinbeck: "Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch" (Lenos)
  • Thomas von Steinaecker: "Die Verteidigung des Paradieses" (S. Fischer)
  • Anna Weidenholzer: "Weshalb die Herren Seesterne tragen" (Matthes & Seitz)
  • Philipp Winkler: "Hool" (Aufbau)

"Der Jahrgang 2016 ist ein ausgezeichneter Jahrgang. Die Longlist zeigt die große Bandbreite von Schreibweisen und Themen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur auf", so Jurysprecher Christoph Schröder.

Im nächsten Schritt wählen die Juroren aus den Titeln der Longlist sechs Titel für die Shortlist aus, die am 20. September veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung (am 17. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse) erfahren die sechs Autoren, wer den Deutschen Buchpreis bekommt. Der Preisträger bekommt ein Preisgeld von 25000 Euro; die fünf Finalisten erhalten je 2500 Euro.