Diese Bands treten bei Kreuzviertel Live auf

Kneipen-Festival

Vorkriegshäuser, Kneipen, Cafés und wenig Parkplätze. Wenn Dortmund einen Kiez hätte – es wäre das Kreuzviertel. Am Samstag (13. 5.) beherbergt es zum 18. Mal das Musikfestival Kreuzviertel Live. Wir verraten, welche Bands zugesagt haben.

DORTMUND

08.05.2017, 12:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bands und Wirte freuen sich auf Kreuzviertel Live (v.l.): Christopher Reinecke (Wirt Mit Schmackes), Frank Schultz (Tres Tosteron), Ulf Schrader (Organisator Kreuzviertel Live, The Sunflames), Klaus Alexander (Just4Oldies), Olaf Jordan (Tres Tosteron), Sebastian Noetzel (Wirt Kumpel Erich).

Bands und Wirte freuen sich auf Kreuzviertel Live (v.l.): Christopher Reinecke (Wirt Mit Schmackes), Frank Schultz (Tres Tosteron), Ulf Schrader (Organisator Kreuzviertel Live, The Sunflames), Klaus Alexander (Just4Oldies), Olaf Jordan (Tres Tosteron), Sebastian Noetzel (Wirt Kumpel Erich).

Bevölkert von Studenten, Familien und Dortmundliebhabern wehrt sich das Viertel erfolglos gegen den Hipster-Begriff: Bärte, Chai Latte und die Rucksäcke mit dem kleinen Fuchs haben längst Einzug gehalten.

Die Bewohner lieben ihr Viertel – genauso wie Ulf Schrader. Der Organisator von Kreuzviertel Live spielt selbst mit seiner Band The Sunflames im Kumpel Erich. Seine Anreise ist kurz: „Ich muss nur einmal um die Ecke gehen“, sagt er und lacht. „Nicht viele Bands können und wollen drei Stunden für sehr wenig Gage spielen, schließlich ist überall der Eintritt frei“, sagt er. Neun Bands aus Dortmund und Umgebung haben trotzdem zugesagt. 

Diese Bands spielen ab 20 Uhr:

  • Schilling (Schillingstraße 32): Country Boys
  • Lokales (Essener Straße 24): Wohnzimmerband
  • Kumpel Erich (Kreuzstraße 87): The Sunflames
  • Esquina Central (Kreuzstraße 69): Tres Tosteron
  • Alte Gasse im Hotel Drees (Hohe Straße 107): Tony Hudspeth
  • Luups (Neuer Graben 2): Choo Choo Panini
  • Zorbas (Hohe Straße 48): Griechischer Abend
  • Mit Schmackes, (Hohe Straße 61a): Just4Oldies
  • Bürgermeister Lindemann (Lindemannstraße 12): Herr Meier

"Es muss nicht immer der BVB sein"

„Gerade für uns Dortmunder ist es etwas ganz Besonderes in unserer Stadt und in unserer Nachbarschaft zu spielen“, sagt Frank Schultz von Tres Tosteron. „Und es muss eben nicht immer der BVB sein, der die Kneipen füllt“, fügt Bandkollege Olaf Jordan hinzu.

Das Besondere: Die Besucher müssen sich nicht festlegen. „Man kann sich eine Band nach der anderen ansehen“, sagt Kumpel-Erich-Wirt Sebastian Noetzel. „Der Abend hat durchaus Festivalcharakter, das Viertel ist Festivalort und die Locations bieten die einzelnen Bühnen.“

Neun Lokale

Die neun Lokale, die die Musiker beherbergen sind sich einig, dass niemand ausgeschlossen werden soll. „Daher der freie Eintritt“, sagt Ulf Schrader. „Niemand will seine Stammgäste vertreiben, indem er auf einmal Eintritt nimmt. Und wenn man etwas bezahlt hat, überlegt man es sich doppelt, ob man nochmal die Location wechselt. Das wäre schade, es gehört dazu, dass man sich auf der Straße trifft und über die Bands austauscht.“

Für Klaus Alexander von Just4Oldies ist vor allem die Kneipenatmosphäre unverwechselbar. „Wir spielen ganz viel in Kneipen, da hat man engen Kontakt zum Publikum und eine einmalige Stimmung“, sagt er. Neben guter Musik bietet Kreuzviertel Live auch die Möglichkeit, das ein oder andere Lokal mal von einer anderen Seite kennenzulernen – egal ob bei Bierchen oder Kräutertee.