Diese Zwölfjährige rockte den Huckarder Marktplatz

Casting-Wettbewerb

12 Kandidaten und am Ende siegt eine Zwölfjährige: Beim zweitägigen Casting-Wettbewerb "Huckarde findet den Superstar" konnte sich am Ende Lea Luce (12) aus Marten durchsetzen. Und das gegen eine starke Konkurrenz.

HUCKARDE

, 13.09.2016, 02:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Premiere des Gesangswettbewerbs im Rahmen des dritten Huckarder Bürgerfestes bot ein ausgeglichenes und auch starkes Teilnehmerfeld. Zudem bildete es ein breites Musikspektrum ab. Von „Amoi seg ma uns wieder“ von Andreas Gabalier über „Sehnsucht“ von Alexandra und „Annies Song“ von John Denver bis hin zu „Skinny Love“ von Birdy und „Ich bin ich“ von Rosenstolz wurde Musik aus vielen Genre zu Gehör gebracht.

Schwere Entscheidung

Dieser Mix machte es der Jury mit Christian Oecking von der Band Dr. Soul, „DJ Wolli Chicken“ alias Wolfgang Huhn und Frank Führer, Leiter der Bezirksverwaltungsstelle Huckarde, nicht einfach. Zumal die meisten Stimmen sehr gut waren. Immerhin erreichten am Samstag zehn der zwölf Starter die zweite Runde, den so genannten „Recall“ am Sonntag.

Das Rennen der starken Stimmen machte am Ende Lea Luce. Die Schülerin begeisterte die Jury wie auch das Publikum mit der „besten Gesamtleistung an beiden Tagen“, wie die drei Juroren befanden. Sie erhielt aus den Händen von Schlagersänger Frank Koch für Adeles „Rolling In The Deep“ und „Empire State Of Mine“ von Alicia Keys verdientermaßen die 500 Euro-Siegprämie überreicht. Hans Walmann, der „Ein Hoch auf uns“ von Andreas Bourani und „Angels“ von Robbie Williams intonierte, wurde Zweiter, Sonja Ludin mit „Perfect“ von Fairground Attraction und „Keiner ist wie Du“ von Sarah Connor Dritte.

„Hammerharte Lieder“

Sie hatten sich „hammerharte Lieder“, so Organisator Christian Oecking, ausgesucht und diese in beeindruckender Manier dargeboten. Wie fast alle anderen auch. Marc Antonio Ledda rockte zudem als Eros Ramazotti vollends ab. Auch im Publikum, das er mitsingen ließ.

Besonderen Mut brachte die erst achtjährige Paula auf. Mit ihrem Vater Andreas stimmte sie ihre Rosenstolz-Lieblingslieder an und sang sich, wenn auch noch nicht ganz perfekt, in die Herzen der Fans. Letztere feierten jeden, der sich auf die Bühne getraut hatte.