Dieses Dortmunder Eis will Weltmeister werden

Cranberry-Hanf-Geschmack

Wie das Eis von Heidi D‘ Agnese-Schmidtmann so mundet, das wissen schon zahlreiche Bürger im Dortmunder Süden. Jetzt sollen es auch die Bewohner und Besucher der deutschen Hauptstadt probieren. Beim großen Gelato-Deutschland-Finale auf dem Potsdamer Platz in Berlin.

APLERBECKER MARK

, 06.07.2017, 08:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dieses Dortmunder Eis will Weltmeister werden

Heidi D‘ Agnese-Schmidtmann, Inhaberin des Eislädchens, kämpft in Berlin um den Einzug in das Finale der Speiseeis-WM.

Es geht um nicht mehr aber auch nicht weniger als um die Teilnahme am WM-Finale, das in Rimini stattfinden wird. Diesen Ort kennt Heidi D‘ Agnese-Schmidtmann schon bestens. Schließlich fand hier die Vorausscheidung statt, in der sich die Konditorin aus dem Dortmunder Süden in die nächste Runde kämpfte.

Aber das ist alles Eis von gestern. Von Freitag (7.7.) bis zum Sonntag (9.7.) werden die Karten beziehungsweise die Zutaten, neu gemischt. 16 Speiseeishersteller aus dem deutschsprachigen Raum stellen sich einer ganz speziellen Jury. Denn wer am Ende den Siegerpokal in den Händen halten wird und so sicher zum Speiseeis-WM-Finale fährt, entscheiden die Besucher auf dem Potsdamer Platz mit.

150 Kilo Eis

Hier kann man nämlich an allen drei Tagen die verschiedenen Eissorten der Hersteller probieren – und bewerten. Für Agnese-Schmidtmann bedeutet dies – die Herstellung von 150 Kilo Speiseeis. „Ich muss mit derselben Sorte ins Rennen gehen, wie in der Vorausscheidung“, sagt die Speiseeisfachfrau. In diesem Fall ist es das Cranberry-Hanf-Eis. Entstanden auf Wunsch junger Kunden in der Eismanufaktur. Die waren auf der Suche nach einem Eis mit dem sogenannten „Superfood“. Nährstoffreiche Produkte, die viele Mineralstoffe und Vitamine enthalten.

„Es ist schon etwas besonderes mitten auf dem Potsdamer-Platz in einer Zeltstadt sein Eis zu präsentieren“, sagt Heidi D‘ Agnese-Schmidtmann. Die kennt ihre Mitstreiter bestens. Ein Teil von ihnen war schon bei der Vorausscheidung in Rimini dabei. „Ich weiß jetzt, was ich zu tun habe“, sagt die Inhaberin des Eislädchens und lacht.

Beachtliche Konkurrenz

Dabei ist die Konkurrenz beachtenswert. So muss sich das Cranberry-Hanf-Eis beispielsweise gegen Mohngelato, Kokos-Ingwer-Eis, Ricotta-Eis oder auch Mandeleis dursetzen. „Langsam steigt auch die Nervosität“, sagt Heidi D‘ Agnese-Schmidtmann. Denn der Fokus der Öffentlichkeit liegt auf den 16 Teilnehmern des deutschen Finales. „Wir werden von Kamerateams begleitet. Die sind sogar beim Abendessen mit dabei.“ Und bei den drei Eis-Präsentationstagen auf dem Potsdamer Platz, wo das Cranberry-Hanf-Eis aus der Aplerbecker Mark die Menschen in der Hauptstadt überzeugen soll.

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