Digitale Endgeräte für Schulen: Fördertöpfe fast ausgeschöpft – es gibt trotzdem noch Geld

Schulen in NRW

Das Land NRW hat ein Programm zur Ausstattung von Schülern und Lehrern mit digitalen Endgeräten aufgelegt. Die Fördersumme ist fast ausgeschöpft. Doch Geld für andere Dinge ist noch da.

Düsseldorf

20.04.2021, 09:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die NRW-Landesregierung hatte die Programme zur Ausstattung sämtlicher Lehrer und derjenigen Schüler, die nicht über ein digitales Endgerät verfügen, wegen der Corona-Pandemie aufgelegt.

Die NRW-Landesregierung hatte die Programme zur Ausstattung sämtlicher Lehrer und derjenigen Schüler, die nicht über ein digitales Endgerät verfügen, wegen der Corona-Pandemie aufgelegt. © picture alliance/dpa

Die vergangenen Sommer aufgelegten Fördertöpfe des Landes NRW für die Ausstattung von Lehrern und Schülern mit digitalen Endgeräten sind fast ausgeschöpft. Von den insgesamt in Aussicht gestellten 263 Millionen Euro seien bereits mehr als 96 Prozent beantragt, teilte das nordrhein-westfälische Schulministerium am Dienstag in Düsseldorf mit.

Die Landesregierung hatte die Programme zur Ausstattung sämtlicher Lehrer und derjenigen Schüler, die nicht über ein digitales Endgerät verfügen, wegen der Corona-Pandemie aufgelegt. Ziel war es, die Schulen bei der Gestaltung von Distanz- und Wechselunterricht zu unterstützen. Aus dem gut eine Milliarde Euro schweren Digitalpakt Schule des Bundes haben die NRW-Schulträger, also Kommunen und private Träger, bis zum 1. April bislang gut 341 Millionen Euro beantragt.

Schulträger können noch bis zum Jahresende Gelder beantragen

Aus dem zu zehn Prozent über die Länder mitfinanzierten Förderprogramm für Investitionen in die digitale Infrastruktur der Schulen stehen Nordrhein-Westfalen bis 2024 insgesamt 1,054 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Schulträger können noch bis zum Jahresende Gelder beantragen. Förderfähig sind dabei etwa in der beruflichen Ausbildung VR-Brillen für das Erlernen der Bedienung von Maschinen oder interaktive Tafeln an Schulen.

„Um zeitgemäße Bildung zu ermöglichen, unterstützen wir die Schulträger bei der Digitalisierung der Schulen mit erheblichen finanziellen Mitteln“, erklärte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). „Ich freue mich, dass die Kommunen von diesem Angebot immer stärker Gebrauch machen.“

dpa

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