Diskussion schlägt hohe Wellen in der Lokalpolitik

Einstellung der Schulbuslinie

Die Einstellung der Schulbuslinie zwischen Menglinghausen und der Eichlinghofer Grundschule schlägt in der Lokalpolitik hohe Wellen. Auf die Aussagen von SPD-Ratsvertreter Olaf Radtke meldet sich nun die CDU zu Wort.

MENGLINGHAUSEN/EICHLINGHOFEN

von Von Hauke Hackstein

, 21.11.2012, 06:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Diskussion um den Schulbus bleibt nach wie vor heißes Thema.

Die Diskussion um den Schulbus bleibt nach wie vor heißes Thema.

Laut Thorsten Hoffmann, CDU Ratsherr und Stadtbezirksvorsitzender der CDU im Stadtbezirk Hombruch und dem Fraktionsvorsitzenden der BV Hombruch Hans-Jürgen Grotjahn streut Radtke „den Eltern von Kindern der Eichlinghofer Grundschule Sand in die Augen“.  Die Fachverwaltung wäre dazu angehalten, in regelmäßigen Abständen die Notwendigkeit von „Schülerspezialverkehren“ nach klaren Vorgaben zu überprüfen. „Alle beteiligten Ämter, also Tiefbauamt, die Straßenverkehrsbehörde, die Mitglieder aller Fraktionen in der BV Hombruch und die Polizei vor Ort waren hinreichend informiert“, sagt Thorsten Hoffmann. „Der Weg zwischen Menglinghausen und der Grundschule Eichlinghofen galt Ende 2011 nach Meinung aller Beteiligten als sicher und problemlos. Das hat auch die Mehrheit im Rat so gesehen“, so Hoffmann weiter.

Das Problem der Entscheidung wären die Erwartungen der Eltern in anderen Stadtbezirken: Würde dem Wunsch an einer Stelle entsprochen, müssten andere nachziehen. In Hombruch gäbe es etliche und allein im Norden rund 30 ähnliche Fälle. „Denen müsste die Stadt dann nachkommen“, sagt Hoffmann, „obwohl seitens der Fachleute kein ausdrücklicher Handlungsbedarf besteht“. Die CDU wolle das Thema in der nächsten BV-Sitzung abermals aufgreifen: „Auch für uns ist die Sicherheit der Schüler von besonderer Bedeutung“ betonte Hans-Jürgen Grotjahn. Eine Querungshilfe auf der Menglinghauser Straße sei denkbar, müsse aber gemeinsam mit der SPD besprochen werden.

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