Diskussionen um Standort für Sportplatz

Eichwaldtstraße

Der Vorstoß von Andreas Wittkamp in Sachen Sportplatz ließ die Diskussion erneut aufflammen. Dass es dem Politiker mit dem von ihm genannten "Plan C", den Platz an der Husener Eichwaldstraße zu belassen, ernst ist, belegt ein Gespräch.

HUSEN/ KURL

von Von Nils Heimann

, 14.02.2011, 17:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sportplatz als Zankapfel: Die Diskussionen in Husen dauern an.

Sportplatz als Zankapfel: Die Diskussionen in Husen dauern an.

Erstens wegen der Lage mitten im Wohngebiet und zweitens "will der Verein sich ja auch vergrößern". Und das wäre an der Husener Eichwaldtstraße definitiv nicht machbar. Wie dem auch sei. SC Husen-Kurls Vorsitzender Andreas Edelstein reibt sich nur verwundert die Augen, ob der erneuten Diskussion. "Ich verstehe überhaupt nicht, warum man sich von dem gefassten Beschluss, an der Kurler Straße zu bauen, plötzlich wieder losstrampeln will." Zumal schon endlos Zeit verstrichen sei, um sich für einen der sechs ursprünglich im Lostopf befindlichen möglichen Standorte, zu entscheiden.

Wenig bis gar nichts hält er auch von Andreas Wittkamps so genannten "Plan C", den Sportplatz dort zu belassen, wo er jetzt ist. "Sicher ließe sich das irgendwie realisieren, beispielsweise mit einer zehn Meter hohen Schallschutzmauer." Dennoch bezweifelt Edelstein, dass dadurch mögliche Klagen abgehalten werden könnten. "Außerdem kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Stadt mal eben 800.000 Euro für ein mögliches Groschengrab locker macht. Schließlich weiß sie nicht, was mit dem Platz in einem Jahr passiert."

  Daher dürfte dem Vorsitzenden auch ein Stein vom Herzen fallen, dass "das Planungsamt die Kurler Straße durchzieht", wie Wilhelm Steitz versichert.