DJK Arminia Bochum ist am Ziel

Bezirksliga-Aufstieg

Der erste von zwei Aufsteigern aus dem Kreis Bochum in die Bezirksliga steht fest: Die DJK Arminia Bochum gewann am Donnerstag ihr Spiel gegen die SG Wattenscheid 09 II mit 2:1 (2:1) und spielt damit in der kommenden Saison in der 7. Liga.

BOCHUM

20.06.2014 / Lesedauer: 3 min

"Wir sind überglücklich, dass wir nun auch den Lohn für die Meisterschaft in der Kreisliga A entgegennehmen können", freute sich Trainer Michael Strauß, der in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Peter Küster das Erfolgsteam betreut.

Die Arminen hatten in der "Speckschweiz" einige bange Minuten zu überstehen, denn "in vielen Aktionen hat man deutlich gesehen, dass wir unter großem Druck standen und sichtlich nervös waren. Das hat dann zu einigen Unsicherheiten in unserem Spiel geführt", so Strauß.

Ein Elfmetertor von Daniel Cendrowski beruhigte erst einmal die Nerven. Zuvor war Mike Röslert im Wattenscheider Strafraum gefoult worden. Die weiteren Treffer der Begegnung fielen auch noch vor der Pause. Zunächst war Christoph Kasak mit einem schönen Freistoßtor zum Ausgleich erfolgreich, doch kurz darauf brachte Murat Civak die Arminia wieder in Führung. "Murat hat in diesem Spiel eine kämpferisch starke Leistung gezeigt", lobte Michael Strauß seinen Kicker nicht nur wegen des entscheidenden Tores.

In Durchgang zwei - speziell in der Schlussviertelstunde - setzten die Wattenscheider ihren Gegner noch einmal mächtig unter Druck, doch entweder ließen die 09er gute Chancen aus oder sie scheiterten am Arminia-Schlussmann Mehmet Cil. "Wir werden uns jetzt am Sonntag ganz entspannt das dritte Spiel ansehen und im Juli eine Mannschaftsfahrt nach Holland unternehmen. So etwas muss ordentlich gefeiert werden", so Michael Strauß.

DJK Arminia Bochum: Cil, Danielczik, Przybyla, Großmann (82. Halimi), Mühlenbein, Röslert (87. Kostka), Wieschnewski, Balsmeier, Cendrowski, Civak, Monert.

SG Wattenscheid 09 II: Schiffer, Ksaka (75. Tuncay), Gebauer, Hauschild, Boran (59. Bagci), Özpay, Haar, Solak, Maslon, Sickel, Celebi.

Tore: 1:0 (21.) Cendrowski (Elfmeter), 1:1 (41.) Kasak, 2:1 (43.) Civak.

Für die SG Wattenscheid geht es nun im dritten Spiel dieser Relegationsrunde am Sonntag (22.) um "Alles oder Nichts". "Wenn wir mit der gleichen Einstellung ins Spiel gehen, wie gegen die Arminia, dann müssten wir eigentlich als zweiter Gewinner aus dieser Aufstiegsrunde hervorgehen", meinte SG 09-Spielertrainer Engin Tuncay mit Blick auf den Sonntag. Die alles entscheidende Begegnung mit dem SV Herbede II wird um 15 Uhr auf der Platzanlage an der Engelsburger Straße ausgetragen.

"Wir müssen alles auf eine Karte setzen. Aber ich denke, dass wir genügend Qualität haben, um den Druck auszuhalten und uns gegen Herbede durchzusetzen. Wir gehören in die Bezirksliga. Dieser Aufstieg wäre auch wichtig, um einen vernünftigen Unterbau für unsere 1. Mannschaft bilden zu können", sagt Engin Tuncay. Ein Fragezeichen steht noch hinter Torschütze Christoph Kasak.

 

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