Doch kein Rennen? Mutmaßliche A-66-Raser wieder auf freiem Fuß

Polizei

Nach einer tödlichen Autofahrt auf der A66 im Taunus, sind zwei Sportwagenfahrer aus der U-Haft entlassen worden. Nach einem dritten Beteiligten wird weiter gesucht.

Hofheim

18.10.2020, 09:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Wrack des Lamborghini nach dem tödlichen Unfall auf der A66.

Das Wrack des Lamborghini nach dem tödlichen Unfall auf der A66. © picture alliance/dpa

Zwei Sportwagenfahrer, die mutmaßlich an einem Unfall auf der A 66 bei Hofheim (Hessen) beteiligt waren, sind aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft dem Hessischen Rundfunk.

Bei dem Unfall vor einer Woche im Main-Taunus-Kreis war eine 71 Jahre alte Autofahrerin ums Leben gekommen. Zunächst waren die Ermittler davon ausgegangen, dass ein illegales Autorennen Ursache des Unfalls gewesen sein könnte.

Auto ging in Flammen auf

Laut Staatsanwaltschaft habe ein Sachverständiger die bisherigen Aufnahmen zum Unfallhergang korrigiert, auch auf Grundlage eines Zeugenvideos. Der Verdacht auf Mord durch ein illegales Rennen bestehe nun nicht mehr. Weitere Details wurden laut dem Sender zunächst nicht bekannt.

Bei einem der beiden festgenommenen Männer handelt es sich um einen 29-Jährigen, der laut Polizei mit seinem Lamborghini in die Mittelleitplanke und anschließend in den Wagen der 71-Jährigen gekracht war. Das Auto der Frau ging dann in Flammen auf. Der zweite Mann, ein 26-Jähriger, hatte sich zunächst vom Unfallort entfernt und sich später der Polizei gestellt. Nach einem dritten Beteiligten wird noch gesucht.

RND

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