DOKOM21-Experte erklärte Schülern Glasfasertechnik

Kinder und Internet

APLERBECKER MARK Die moderne Industriegesellschaft schreitet durch Glasfaserkabel in die Zukunft. Wie schnell das geht, erklärte Meinhard Kleber von dem Kommunikationsunternehmen DOKOM21 der 4b der Grundschule in der Aplerbecker Mark im Rahmen der Aktion "Kinder und Internet".

von Von Peter Bandermann

, 23.02.2010, 16:56 Uhr / Lesedauer: 1 min
DOKOM21-Experte erklärte Schülern Glasfasertechnik

Suzan mit einem schweren Kupferkabelbaum (links) und Jonas mit einem kleinen Glasfaserkabelstrang.

Verblüffen: Die hauchdünnen Glasfaserkabel sind viel kleiner und leichter als die ebenfalls im Erdreich vergrabenen Kupfer-Kollegen, aber sie können viel mehr Informationen transportieren – und das auch noch schneller. DOKOM21 nutzt die „Formel 1“-Kabeltechnik deshalb in Neubaugebieten, zum Beispiel am Phoenix-See, damit die Bürger dort die dicken Datenpakete der Zukunft (Fernsehen, Internet) empfangen können. Wie rasant die Entwicklung ist, veranschaulichte Meinhard Kleber mit dem Blick in die Praxis eines Radiologen: Früher dauerte der Transport eines Röntgenbildes von Arzt zu Arzt mit der Post zwei Tage.

Dann kam das Internet und verkürzte den Weg deutlich: Sechs Stunden quälte sich das Bild durch das Kupferkabel. Und im Glasfaserkabel dauert‘s gerade mal 30 Sekunden. Sprichwörtlich ist den Zukunftsingenieuren dafür ein Licht aufgegangen – denn die haarfeinen Glasfasern sind Lichtwellenleiter. Das Licht transportiert Informationen wie ein SOS-Signal von Schiff zu Schiff auf dem Meer durch die Kabel.

„Kupferkabel sind eigentlich nicht mehr geeignet, um die Vielzahl von Informationen zu übertragen. Glasfaserkabel sind deshalb die Kabel der Zukunft“, so Meinhard Kleber. Die sehr konzentriert zuhörenden Kindern aus der Aplerbecker Mark sehen deshalb glasklar in die Zukunft.

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