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Dokus, die den Blick auf die Welt schärfen

Duisburger Filmwoche

Zeiten, wo viele sich bei Facebook informieren, über „Fake News“ und parteiische Medien lamentieren, sollten Wasser auf die Mühlen des Dokumentarfilms sein. Der zeigt abseits von Verwertungsdruck und TV-Schablonisierung Menschen und Konflikte, die im medialen Getöse meist untergehen.

DUISBURG

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 05.11.2017 / Lesedauer: 2 min
Dokus, die den Blick auf die Welt schärfen

Leiter der Filmwoche: Werner Ruzicka Foto: docx

Ein Grund mehr, die Duisburger Filmwoche zu besuchen, die von Montag bis Sonntag (6. bis 12.11., „Filmforum“ am Dellplatz) 26 Dokus präsentiert, die den Blick auf die Welt schärfen und uns bestenfalls eine Stellungnahme abnötigen.

Die Jury um Festivalleiter Werner Ruzicka wählte Filme aus, die Risse in Gesellschaften zeigen, aber auch fragen, was eine Gemeinschaft definiert. Sabine Gisingers „Willkommen in der Schweiz“ (Mittwoch, 20 Uhr) erzählt aus einer Gemeinde, die lieber Bußgeld zahlt, als zehn Asylbewerber aufzunehmen.

„Inschallah“ (Donnerstag 11.30 Uhr) von Antje Kruska und Judith Keil porträtiert den Imam einer Neuköllner Moschee, der versucht, deutsche Ängste abzubauen. Irina Heckmanns „Familienleben“ (Freitag, 16.30 Uhr) kreist um Heimat und Migration. Eine Familie spricht über Anpassung und neue Sitten. Romuald Karmakars „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ (Freitag 21.30 Uhr) erforscht die Techno-Szene als Gemeinschaft, die mehr teilt als Liebe zur Musik.

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