Donetz vergaß kleine Geschäftsleute in der Wittbräucker Straße

Bei Teilsperrung

Für die "Großen" wird alles getan, die „Kleinen“ schauen in die Röhre: So fühlte sich, ein wenig drastisch ausgedrückt, ein Teil der Geschäftsleute bei der Beschilderung der Umleitung während der Kanalbaumaßnahme an der Wittbräucker Straße - zumindest bis Donnerstag.

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, 21.07.2016, 17:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
ana-Larissa Marx, Ulrich Speckmeier (beide Donetz), Dirk Frieling (Raumausstattung Frieling) und Markus Mielsch (Donetz) an der Baustelle Wittbräucker Straße.

ana-Larissa Marx, Ulrich Speckmeier (beide Donetz), Dirk Frieling (Raumausstattung Frieling) und Markus Mielsch (Donetz) an der Baustelle Wittbräucker Straße.

Seit letzter Woche Donnerstag ist die Baustelle eingerichtet und ab der Kreisstraße in Richtung Herdecke keine Durchfahrt mehr möglich. Erst ab der Brandisstraße gilt wieder die „normale Verkehrsregelung“. Rund vier Monate soll die Kanalbaumaßnahme dauern, die die Donetz in Auftrag gegeben hat. Vier Monate Umleitung und eine schlechtere Erreichbarkeit der Restaurants und Geschäfte.

„Wir waren schon ein wenig verärgert“, sagt Dirk Frieling über die Informationspolitik der Donetz. „Wir sind ja nur kleine Gewerbetreibende im Vergleich zu Overkamp oder L‘Arrivée. Nur, wenn wir im Vorfeld bei der Informationsweitergabe gar nicht vorkommen, ist das schon traurig.“ Es sei versäumt worden, alle an einen Tisch zu holen, gab Jana-Larissa Marx (Unternehmenskommunikation Donetz) zu. Wobei es nicht unbedingt ein Versäumnis von Donetz war. Auch die Bezirksvertretung Hörde hatte die „Kleinen“ im Bereich der Baustelle schlichtweg vergessen. 

Am Donnerstag gab es beim Raumausstatter Dirk Frieling ein Treffen mit Vertretern von Donetz. Und die gelobten Besserung. Jetzt soll, wenn die Stadt Dortmund und die Verkehrssicherung zustimmen, eine zusätzliche Beschilderung hinzukommen. Neben den Hinweisschildern zu den Restaurants und Hotels zwischen der Brandisstraße und der Kreissstraße könnte es jetzt auch die Hinweise zu den jeweiligen Hausnummern in den von der Umleitung betroffenen Gebäuden geben.

Was die Baustelle angeht, die nimmt ab Montag Fahrt auf. Dann wird begonnen, ab dem Limbecker Postweg den Belag der linken Fahrbahn abzufräsen.

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