Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Dorsten hilft Flüchtlingen im Nordirak

Spendenaktion

Sie haben nichts außer ihr Leben. Sie sind in ständiger Angst, ohne ein festes Dach über dem Kopf, haben kaum etwas zu essen und zu trinken. Das "Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet" im Nordirak soll die Not ein wenig lindern. Dorsten beteiligt sich an der Initiative.

Dorsten

, 09.02.2015
Dorsten hilft Flüchtlingen im Nordirak

1,5 Millionen Menschen sind im Nordirak auf der Flucht. Sie haben nichts außer ihr Leben. Das "Flüchtlingdorf Ruhrgebiet" soll die Not ein wenig lindern.

Bürgermeister Tobias Stockhoff und Erster Beigeordneter Lars Ehm halten es für erforderlich, den Flüchtlingen dort zu helfen, wohin sie vor der Terrorgruppe Islamischer Staat geflohen sind. "Das Leid ist unvorstellbar", weiß Ehm aus vielen Gesprächen. "Das Flüchtlingsdorf ist ein Mosaikstein, damit die Menschen in ihrer Heimat bleiben können."

5000 Euro kostet ein Container, der zwei Familien in der Region Dohuk Schutz bietet. Hergestellt werden sie vor Ort, um keine Zeit zu verlieren, und tragen den Namen der Stadt, die sie mit Spendengeldern finanziert. Die Idee hatte der Bochumer Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel gemeinsam mit dem Caritasverband im Bistum Essen.

Kollekte in den katholischen Kirchen

Lars Ehm und Sozialamtsleiter Thomas Rentmeister haben die katholischen und evangelischen Gemeinden ins Boot geholt. Schon am kommenden Sonntag (15.2.) wird in allen katholischen Kirchen in Dorsten und Kirchhellen für das Flüchtlingsdorf gesammelt. Dechant Ulrich Franke ist überzeugt: "Die Hilfsbereitschaft in Dorsten ist groß, wenn es um ein konkretes Projekt geht."

Derzeit kümmern sich alleine in der Gemeinde St. Agatha 25 Menschen um Flüchtlinge, die über Umwege nach Dorsten gekommen sind, um ihnen die Integration zu erleichtern.

Auch der Verband der ev. Kirchengemeinden in Dorsten unterstützt das Irak-Projekt, konnte aber am Wochenende noch keinen exakten Termin für die Kollekte "Flüchtlingsdorf" nennen.Stefan Diebäcker

Wer nicht in die Kirche geht, kann natürlich trotzdem spenden:

  • Sparkasse Vest: Kto. 10 000 701, BLZ 426 501 50, BIC: WELADED1REK, IBAN: DE46 4265 0150 0010 0007 01.
  • Volksbank Dorsten: Kto. 100 012 500, BLZ 426 623 20, BIC: GENODEM1DST, IBAN: DE06 4266 2320 0100 0125 00.
  • Verwendungszweck jeweils „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“. Die Stadt leitet das Geld an den Caritasverband für das Bistum Essen weiter.
Lesen Sie jetzt