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Galgenfrist für öffentliche Toilettenanlage

08.11.2007

Galgenfrist für öffentliche Toilettenanlage

<p>Mitunter unzumutbar: Phasenweise verschmutzen Vandalen eine WC-Kabine. RN-Archivfoto</p>

Dorsten Eigentlich würden die Zuständigen bei WinDor das Problem gern aussitzen, was bei einem "stillen Örtchen" auch einer gewissen Logik nicht entbehrte. Aber leider ist dadurch niemand geholfen: Der immer wieder festzustellenden extremen Verschmutzung der öffentlichen Toilettenanlage an der Klosterstraße ist so nicht beizukommen.

Anfang September war die Situation zeitweise so übel, dass Bürgermeister Lütkenhorst sogar eine Schließung der WC-Anlage ins Auge fasste. Davon ist zur Zeit nicht mehr die Rede. Aber ein Patentrezept hat bei der zuständigen städtischen Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft WinDor noch niemand gefunden.

"Es gibt solche und solche Phasen", zieht Pressesprecherin Lisa Bauckhorn eine Zwischenbilanz. Mal sei wochenlang alles in Ordnung, dann jedoch wieder die Kabine derart verdreckt, dass die Säuberung den Reinigungskräften fast nicht mehr zuzumuten sei: "Betroffen davon ist ausschließlich die Damentoilette."

Ein Lösungsansatz, der zunächst ernsthaft geprüft worden war, hat sich aus Kostengründen zerschlagen: Einen bezahlten "Aufpasser" wird es nicht geben. Nun sucht die Stadt nach einem realisierbaren Konzept gegen solchen Vandalismus - aber bisher fehlt die zündende Idee. kdk

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