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Herz für behinderte Menschen

23.11.2007

Herz für behinderte Menschen

<p>Mitglieder der KAB sammelten vor dem Portal der Ludgeruskirche für das Weltnotwerk. Scheffler</p>

Schermbeck Gemeinsam mit dem KAB-Bezirk Wesel beteiligte sich die KAB Schermbeck an einer Sammlung für das Weltnotwerk. Das Geld fließt in eine Solidaritätsaktion für die Behindertenwerkstatt Manavilai in Indien. "Insbesondere in den ländlichen Gebieten Indiens mangelt es an Kenntnissen über gesunde Ernährung und die erforderliche Hygiene", berichtet KAB-Vorstandsmitglied Hubert Schäpers. Soweit das Wissen vorhanden sei, verhinderten mangelnde finanzielle Mittel die Umsetzung in die Praxis. Eine Folge davon sei, dass der Anteil behinderter Menschen an der Gesamtbevölkerung Indiens außergewöhnlich hoch sei.

Auf dem ohnehin schwierigen Arbeitsmarkt haben behinderte Menschen ohne Ausbildung so gute wie keine Chance. Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, sind sie auf Almosen angewiesen. Sie stehen oft außerhalb von Familie und Gesellschaft. "In Manavilai wird ein Gesundheitszentrum errichtet, das die Betreuung behinderter Menschen ermöglichen und aufklärend wirken soll", erläutert Hubert Schäpers. Die Menschen sollen befähigt werden, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, damit sie wieder Teil der Familie und der Gesellschaft werden können.

Das Weltnotwerk der KAB fördert in mehr als 20 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas eine Vielzahl von Projekten, um das Leben der Menschen dauerhaft zu verbessern. "Das ist weltweit gelebte und praktizierte Solidarität", stellt Hubert Schäpers fest. H.Sch.

Spenden auf das KAB-Konto 173914 bei der Volksbank Schermbeck (Kennwort: Weltnotwerk).

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