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Koffer für letzte Reise

14.11.2007

Dorsten Ursel Schwanekamp "Ein Koffer für die letzte Reise" heißt die Ausstellung, die am kommenden Samstag im Rahmen der Vorabendmesse in der St. Agatha-Kirche eröffnet wird. Wir wollten mehr über dieses ungewöhnliche Projekt erfahren und befragten dazu Pastoralreferentin (Foto).

Hallo, Frau Schwanekamp, braucht man für die "letzte Reise" denn eigentlich noch einen Koffer?

Schwanekamp: Nein, eigentlich nicht. Aber gerade im Monat November, der oft dem Totengedenken gewidmet ist, möchten wir durch diese Ausstellung die Sprachlosigkeit beim tabuisierten Thema Tod und Ewigkeit aufbrechen.

Wer wird denn nun seine Koffer packen?

Schwanekamp : Insgesamt 15 Menschen - darunter Jugendliche, ältere Menschen, Schüler und auch der Bürgermeister - haben sich dieser Herausforderung gestellt und ihren ganz persönlichen Koffer gepackt. Das war sicherlich nicht leicht. Manche haben schlaflose Nächte darüber verbracht.

Was würden Sie denn in Ihren Koffer packen?

Schwanekamp: Ich würde einen Blumenstrauß auf meine letzte Reise mitnehmen, weil ich gerne etwas in der Hand hätte, wenn ich liebe Bekannte wiedertreffe. Außerdem würde ich mein Lieblingsgedicht "Die Osterfrage" von Alois Albrecht einpacken und ganz viel Schokolade.

Das Interview führte Anke Klapsing-Reich. Gegen 19.30 Uhr wird am Samstag (17.11.) nach der Vorabendmesse die erste Besichtigung der ca. 15 Koffer hinter der Taufkapelle in der St. Agatha-Kirche möglich sein. Die Ausstellung endet am 25. November.

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