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Leuchtsignal für Solidarität

Schermbeck Ein riesiger Stern aus 1200 brennenden Kerzen beeindruckte am Samstag zahlreiche Besucher auf dem Rathausvorplatz.

25.11.2007

Leuchtsignal für Solidarität

<p>Ein aus 1200 Kerzen gestalteter Stern leuchtete Samstag vor dem Rathaus. Scheffler</p>

Den imposanten Lichterzauber bescherte den Bürgern das Schembecker Haus Kilian, das von der Caritas-Betriebsführungsgesellschaft (CBT) Marl geleitet wird. Mit dem Stern leistete die Einrichtung einen Beitrag zur bundesweiten Caritas-Aktion "Eine Million Sterne".

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter zündete die erste der insgesamt 1200 Kerzen an, die Bürger und Gewerbetreibende beim Haus Kilian zum Preis von 2,80 Euro geordert hatten. "Die Schermbecker haben die Aktion ganz toll unterstützt", freute sich Birgit Förster, Leiterin der Einrichtung. So konnten bereits im Vorfeld 927 Kerzen verkauft werden. Die restlichen Kerzen wurden am Samstagabend veräußert.

Im Beisein des CBT-Chefs Peter Joachimsmeier lobte Grüter die Organisatoren, die es geschafft hätten, von allen fünf Kommunen, die sich in der Diözese Münster an der Aktion beteiligt haben, die meisten Kerzen anzuzünden. Selbst die große Kirchengemeinde in Münster-Stadtmitte habe nur 600 Kerzen anzünden können.

Von der Drehleiter der Schermbecker Feuerwehr aus bot sich der beste Überblick auf den leuchtenden Stern vor der Rathaustür. Und auf die nahe Bühne, auf der zahlreiche Bands ehrenamtlich für Non-Stop-Musik sorgten. Durch das Programm führte Dirk Szczepaniak in gewohnt souveräner Manier.

Buntes Musikprogramm

Die Gospel-Singer der Voerder St. Paulus-Gemeinde begeisterten das Publikum ebenso mit ihren religiösen Gesängen wie die Gruppe "African Gospel Project". Der vom Musiklehrer Peter Apfelbeck geleitete Chor der Gesamtschule stellte Teile seines Sommer-Repertoires vor und ließ mit seinem Lied vom Surfen am Baggersee zumindest ein paar Minuten lang die tatsächlichen Temperaturen des kalten Herbstabends vergessen.

Ein buntes Spektrum deutsch- und englischsprachiger Musik boten weitere Gruppen wie "G2-Quadrat" aus Dorsten, die Schülerrockband "Access to audio", die Blaskapelle "Einklang" und die von Hans-Werner Winck geleitete Gruppe "Quodlibet" in der auch Bürgermeister Grüter mitsang.

Für das leibliche Wohl sorgten die Bewohner des Haus Kilian an mehreren Getränke- und Verpflegungsständen. Der Erlös dient zu einem Teil der Erneuerung des Gemeinschaftsraumes im Haus Kilian an der Erler Straße. Der andere Teil geht an Caritas international zur Finanzierung von Projekten in der Dritten Welt. H.Sch.

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