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Locker-flockig genießen

Lembeck "Das Backen eines Stutenkerls ist bei uns in der Familie Tradition", lächelte Maria Haane. "Wir haben zu Nikolaus schon von unserer Mutter einen riesigen Stutenkerl bekommen."

16.11.2007

Locker-flockig genießen

<p>Der Teig muss gut durch geknetet sein.</p>

Die Lembecker Landfrau ist mit Eifer bei der Sache. Zwei Brote und einen Stutenkerl will sie für unsere Leser backen. "Wir sind eine große Familie, deshalb nehme ich für die beiden Brote große Kastenformen", erklärte Haane. Wer nicht so viele hungrige Mäuler zu stopfen hat, braucht deshalb nur die Hälfte der Teigzutaten.

Routine

Für Haane ist das Backen der Brote nichts Besonderes. "Ich kaufe Brot nur ganz selten." Sie backt morgens nebenbei, während sie in der Küche zugange ist. Diese Routine merkt man ihr natürlich an.

Wie selbstverständlich greift sie immer wieder in die Schüssel mit Mehl, um den Teig besser von der Arbeitsplatte lösen zu können. "Die habe ich eigentlich immer hier stehen, wenn ich hier arbeite", lächelte sie.

Die Zutaten für die drei "Großprojekte" hatte sie bereits vorher auf einem Tablett platziert. Das spart Zeit und man weiß, dass alles da ist.

In einer unglaublichen Geschwindigkeit wiegt sie Mehl, Zucker und Margarine ab, zerteilt die Eier und packt alles zusammen in eine Schüssel, die sie letztlich an ein Rührgerät anschließt.

"Das ist richtig praktisch. Die Maschine knetet den Teig selbstständig und man kann in der Zwischenzeit einiges anderes machen", so die Landfrau. Natürlich braucht es kein solches Gerät, auch mit den Händen kann die richtige Konsistenz des Teigs - schön glatt, nicht rissig und spröde, aber auch nicht zu flüssig - erreicht werden. "Das ist nur eine Arbeitserleichterung. Schließlich soll das Backen Spaß machen."

Bei der Verarbeitung der Zutaten fällt auf, dass sie die Hefe nicht einfach so in den Teig gibt. "Ich löse die Hefe immer vorher in Flüssigkeiten der Zutaten auf. So entstehen keine Brösel", lautet der Tipp. Die Hefe einfach zerkleinern und in etwas Flüssigkeit geben. Dann mit dem Schneebesen kurz verrühren.

Aromatischer Duft

Nachdem die verschiedenen Teige fertig und genug aufgegangen sind, kommen sie in die großen Formen und landen im Backofen. Bereits nach kurzer Zeit verbreitet sich ein aromatischer Duft in der Küche, der dazu verleitet, hin und wieder in den Ofen zu gucken. Das ist auch gar nicht schlecht, denn wie Haane weiß, ist jeder Ofen unterschiedlich, weshalb die angegebenen Backzeiten schon mal variieren können. Deshalb immer zwischendurch nachschauen, ob das Brot schon dunkel genug ist. Mit einem Holzstäbchen kann nachgeprüft werden, ob der Teig gut ist. Einfach reinstechen - wenn kein Teig daran hängen bleibt, ist das Brot gut. dzi

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