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Radweg auf alter Bahntrasse wird gebaut

Spatenstich am 22.12.

Es war wie Weihnachten, als die Sitzung des Betriebsausschusses gestern mit einem Sachstandsbericht zum Fahrradweg auf der ehemaligen Bahntrasse zwischen Schermbeck und Dorsten begann.

SCHERMBECK

von Von Helmut Scheffler

, 09.12.2010 / Lesedauer: 2 min

„Der Ausschuss ist fast geplättet“, fasste Egon Unterberg (USWG) die Überraschung der Ausschussmitglieder zusammen, nachdem Rainer Kramps vom Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) die baldige Realisierung des Fahrradwegs in Aussicht gestellt hatte.

Noch in der letzten Ratssitzung sah es so aus, als scheitere der Radwegebau an den Grunderwerbskosten. Vor zweieinhalb Wochen gab die Bezirksregierung bekannt, dass die zusätzlich entstehenden Grundstückserwerbskosten in Höhe von 150 000 Euro nun doch bewilligt würden.

Am 22. Dezember soll der erste Spatenstich um 11 Uhr erfolgen. Am 3. Januar sollen die vorbereitenden Bauarbeiten beginnen. Erforderliche ökologische Untersuchungen werden die Verschiebung eines Großteils der Arbeiten bis in den Frühsommer hinein erforderlich machen. „Das Ziel besteht darin, den Radweg zwischen Maassenstraße und Kreisgrenze Recklinghausen bis zum Spätherbst fertig zu stellen.“ Kramps erläuterte den Verlauf der Anbindung des geplanten Radweges an seine westliche Fortsetzung.

Eine neue Regelung für den Winterdienst wird es vorerst nicht geben. Der Ausschuss beschloss einstimmig, eine Entscheidung zu vertagen, um der Verwaltung Gelegenheit zu geben, neue Berechnungen und Bewertungen vorzunehmen. Eine Entscheidung wird frühestens im Frühjahr erwartet, so dass Änderungen sich erst in der nächsten Winterperiode auswirken können. Die Politiker gaben der Verwaltung mehrere Bearbeitungswünsche mit auf den Weg.

Finanzielle Auswirkungen sollen ebenso überprüft werden wie Sicherheitsaspekte. Gleichzeitig sollen die bisher ausgewiesenen Dringlichkeitsbereiche überarbeitet werden. „Wir brauchen eine Lösung für die gesamte Gemeinde“, appellierte Rainer Gardemann (CDU).