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Welch "gruseliger" Spaß

Hervest Lesen können sie wie die Weltmeister. So viel steht fest. Und dabei noch eine schaurig-schöne Stimmung erzeugen, dass selbst die lebhaftesten Mitschüler über weite Strecken mucksmäuschenstill bleiben.

08.11.2007

Welch "gruseliger" Spaß

<p>Welches "Buch" gehört in welches Regal? Lehrer und Schüler "maskierten" sich als die einzelnen Bestandteile einer gut bestückten Bibliothek</p>

Vorlesewettbewerb an der Wichernschule: Am Mittwochnachmittag stellten die Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 4 ihre Lesekompetenz vor einer fachkundigen Jury unter Beweis. Neben Kinderbuchautor Hermann Mensing vervollständigten die Leiterin des Kindergartens Am Lipping, Friederike Besten, die ehemaligen Wichernlehrerin Gabriele Springer und Dorstener Zeitungs-Redakteurin Claudia Engel die Jury. Bewertet werden mussten deutliche Aussprache, angemessenes Lesetempo, sinngemäße Betonung, aber auch, ob die Stimmung des Textes richtig rübergebracht werden konnte. Da erwiesen sich die Gespenster- und Geistergeschichten als wahrer Glücksgriff in die Bücherkiste.

Selbstbewusstsein

Schulleiter Niko Woronka freute sich sichtlich, dass seine Schützlinge auf der Bühne vor großem Publikum ihre erste Bewährungsprobe hervorragend meisterten: "Das stärkt das Selbstbewusstsein", zeigte sich der Schulleiter überzeugt von der Notwendigkeit einer solchen Veranstaltung.

Um einen Auftritt wetteiferten insgesamt 59 Kinder, doch nur rund der Hälfte bescherte das Losglück einen aktiven Part. Mit viel Schwung, Begeisterung und guter Akzentuierung trugen die Jungen und Mädchen ihre ausgewählten und zuvor einstudierten Texte vor. Verlierer gab es keine, dafür nur Gewinner, die am Ende mit einem schönen Buchpräsent belohnt wurden. Umrahmt wurde das Vorleseerlebnis von einer vergnüglichen Aufführung von Lehrern und Schülern, die sich wahlweise als Abenteuer- oder Gespensterbücher "maskierten" und von den Leseratten ins richtige Regal gestellt werden wollten.

Drollig

Die Klasse des Schulleiters gab überdies ein drolliges Vampirlied zu Gitarrenbegleitung zum Besten, das noch einmal unterstrich, wie lebendig das durch Buchlektüre hervorgerufene Kopfkino sein kann. Demnach können sich Vampirkinder über Menschenfamilien nur wundern: "Immer nur Fernsehen, boah, ist das gruselig!" eng

Welch "gruseliger" Spaß

<p>Mit Hingabe bei der Sache.</p>

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