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Zwei Sozialarbeiter genießen das Vertrauen

20.11.2007

Lembeck/Holsterhausen "Ich möchte für die Jugendlichen eine zusätzliche Vertrauensperson sein. Bisher hat das schon gut geklappt." Peter Dijkstra ist neuer Schulsozialarbeiter an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule und bereits seit Anfang September im Dienst. Nicht ganz so lang kümmert sich Oliver Thiemer um die Schulsozialarbeit an der Laurentiusschule in Lembeck. Seit knapp zwei Wochen ist Thiemer Ansprechpartner für die Hauptschüler. "Wir haben fast acht Jahre um eine Sozialarbeiter-Stelle gekämpft, jetzt bin ich heilfroh, dass es endlich geklappt hat", freut sich Günter Lakenbrink, Schulleiter der Laurentiussschule. Auch sein Kollege, Rektor Helmut Berg, ist glücklich, dass Dijkstra den Weg zur Holsterhausener Hauptschule gefunden hat. "Wir haben in Vorgesprächen schnell gemerkt, dass es passt. Er ist jemand, zu dem die Schüler ganz schnell Vertrauen aufbauen", lobt Berg.

Wichtig ist beiden Schulleitern, dass die jeweiligen Sozialarbeiter nicht nur für Schüler und Lehrer, sondern auch für Eltern da sind. "Gerade dieser Bereich wird oft vernachlässigt. Beide sollen Ansprechpartner für alle drei Gruppen sein", erklärt Agnes Kuhlmann, Leiterin des Jugendamtes.

Auch die Vernetzung sei sehr wichtig, betonen alle Beteiligten. So sei es von großem Vorteil, dass die beiden Schulsozialarbeiter auch Mitarbeiter des Jugendamtes sind. Da wären die Dienstwege kürzer.

30 Wochenstunden

Ganz neu sind aber sowohl Dijkstra, als auch Thiemer nicht. Letzterer arbeitet schon seit drei Jahren eng mit der Laurentiusschule zusammen, Dijkstra war vor zwei Jahren schon einmal an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule aktiv. Beide Stellen umfassen 30 Wochenstunden und sind auf Dauer angelegt. "Da in Lembeck auch einige Schüler aus Wulfen kommen und in Holsterhausen die Josefschule aus Hervest integriert wird, haben wir so gleich vier Ortsteile mit zwei Sozialarbeitern abgedeckt", zeigt Kuhlmann abschließend auf. DM

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